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Service-Unterrubrik: Finanzdienstleistungen
Begriffe aus der ABC - Finanzsprache leichter verständlich gemacht (s1)
Finanzdienstleistungen dürfen sich nicht mehr nur z.B. auf sofortige Darlehen, Rentenabsicherungen, "Analysespezialisten" ,
spätere liquide Mittel
, Bausparen ect. beschränken,
sondern auch Beratungen und Tipps für sinnvolle Sparmassnahmen z.B. auf dem Energiesektor
oder neue Anlagestrategien in EU-Ländern mit Sicherungsfond,
sollten einem Beratungskonzept mit angehören.
Immer mehr neue Berufszweige auf diesem Gebiet,
z.B. Honorarberater, Bauträger mit Finanzerfahrung, Energieberater
oder auch Baubetreuer, haben sich dafür zusätzlich herauskristallisiert
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Siehe auch unter Kapital und Investoren
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Siehe auch unter Finanz - Honorarberatung
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ABC der Finanzsprache:
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zeitliche Begrenzungen oder Änderungen der Auslegungen, übernehmen.
Dieser Service dient lediglich als Info und zur besseren Erkenntnis für Laien in der "Welt der Finanzen"
und wird je nach freier Zeit bearbeitet.
Unsere Aktualisierung wird ständig von unserer I-F-O Redaktion ergänzt.
Siehe auch unter Rechtstipps und allgemeine teilweise Übersicht unserer Servicetipps .
Klicken Sie auch auf die Serviceseite 2: Finanzdienst mit interessanten Berichten.
ABC
Bezeichnung
Text
A
Agio
Agio ist, wie es in einer Fachinformation der Comdirect Bank heißt, ein Aufgeld / Aufschlag bei Wertpapaieren. Es ist der Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren deren Nennbetrag überschreitet beziehungsweise der Betrag, um den der Börsenkurs den
inneren Wert der Anlage übersteigt.
Auch das Aufgeld (Ausgabeaufschlag), das beim Kauf vieler Fonds vom Anleger zu zahlen ist, wird als Agio bezeichnet. Das Gegenteil ist Disagio.
Auch bei manchen Versicherungen verstecken sich hinter dem Wort Agio , Aufschläge von meistens gut eingeführten Produkten, die auch zur Abdeckungen von Kosten und Provisionen mit verwendet werden.
 
Allgemeine Finanztipps
Finden Sie auch in unserer Serviceseite 2: Finanzdienst / Finanztipps
 
Allgemeine
Verbrauchertipps
Finden Sie unter Verbrauchertipps oder Lesertipps.
Auswahl unserer Serviceübersicht auf den Serviceseiten allgemein
Alle mit Fußnote *2 den ABC-Buchstabenübersichten, aus einer unserer über 1000 -Rubriken,
enthalten bereits eine Unterseite nur mit Serviceberichten.
Altersvorsorge
Berufseinsteiger sollten bei der Altersvorsorge darauf achten, dass sie sich nicht finanziell übernehmen.
Bei zu hohen oder "unsinnigen" Finanzabschlüssen gehe man Gefahr , sich zu übernehmen, dann bleibt kein Spielraum mehr z.B. für notwendige Reparaturen oder notwendige und unvorhergesehene Anschaffungen. Wenn Sie z.B. gezwungen werden von bereits angesparten Verträgen Geld zurückzukoppeln, so entsteht dabei meist , vor allem in den ersten Jahren, ein großer Verlust. Also ein seperates Sparkonto auch mit weniger Zinsen ist deshalb empfehlenswert.
Jedoch ist z.B. eine frühe und überschaubare Altersvorsorge unbedingt empfehlenswert, denn wer schon in jungen Jahren etwas auf die Seite legt, könne nicht nur wegen des Zinseszinseffekts auch mit kleineren Raten grosse Summen erzielen. Dieser Effekt entfalte aber nur seine vollste Wirkung, wenn das Geld lange unangetastet bleibt.
Um z.B. bei einem Eintrittsalter von 20 Jahren mit einer kleinen Rate von 25 Euro , bei einer angenommenen Verzinsung von 4 % , mit 30 Jahren die Rate auf 100 Euro - und mit 45 Jahren auf 150 Euro aufstockt, erreicht zum vorgesehenen Rentenalter von 67 Jahren immerhin ca. 140.000 Euro.
Nicht zu vergessen sind die Kriterien, dass in jungen Jahren die Gesundheitsangaben meistens noch keine Rolle spielen, denn wichtig sind die Eintrittstatsachen für einen Finanzabschluss, bei denen diese eine Vertragsgrundlage bilden!
Aktienempfehlung
Aktienempfehlungen können so einfach sein, meint die Stiftung Warentest. Im Grunde genommen rechte es aus , wenn der Anleger für eine Aktie entweder eine Kauf- oder eine Verkaufsempfehlung erhielte.
Wichtig wäre dann nur noch zu wissen, auf welchen exakten Kurs der Aktie sich die Empfehlung des Analysten bezieht. Dann müssten sich die Anleger auch nicht mit den verschlüsselten Botschaften in manchen Empfehlungen befassen.
Doch viele Banken und Finanzdienstleister schwören auf differenzierte Scalen. Die können zum Beispiel "kaufen" , "akkumulieren", "halten", "reduzieren" und "verkaufen" lauten.
Bei allen Stufen zwischen den Extrema bleibt unklar, wie eigentlich der konkrete Ratschlag lautet.
Noch mehr Verwirrung stiften viele US (Verkaufen-Banken, die ihren "Buy" (Kaufen)- und "Sell" (Verkaufen)- Empfehlungen an einem "Strong Buy" und "Strong Sell" zur Seite stellen.
Das normale "Buy" wird da zur Kaufempfehlung zweiter Klasse. Wer sich nach Empfehlungen richten möchte ,, mus wissen , welche Klassifizierung der Analyst verwendet. Sonst weiß er nicht, ob es mehr als "Buy" gibt.
 
Aktienrückkauf
Aktiengesellschaften dürfen ihre eigenen Aktien auch an der Börse zurückkaufen, um das Volumen der umlaufenden Titel zu senken uns somit den Kurswert der einzelnen Aktien erhöhen.
Der Rückruf darf allerdings nicht mehr als zehn Prozent des Grundkapitales betragen. Außerdem ist die Zustimmung der Hauptversammlung zwingend vorgeschrieben.
Ziel dieser selbst initiirten Nachfrage ist meist, den Kurs und somit auch den Börsenwert des Unternehmens zu erhöhen. Studien belegen, dass sich dadurch die Kursnotierung der Aktie umbis zu 10 Prozent steigern kann. Rückholaktionen können deshalb auch eine Wirksame Maßnahme gegen feindliche Übernahmen sein.
Darüber hinaus kann die Anlage überschüssiger Liquidität in eigenen Aktien ein wirksames Mittel zur
Bilanzgestaltung sein, wenn Alternativen -wie Beteiligungen, Ausleihungen oder Kapazitätsausweitungen - unrentabler erscheinen. Weniger umlaufende Aktien ergeben bei gleichem Ertrag nämlich einen höheren Gewinn pro Aktie.
 
Aktien-Spams
Absender verdienen an Aktien-Spams.(dpa/gms) 2007
Versprechen E-Mails hohe Aktiengewinne, sollten Verbraucher sehr skeptisch sein. Denn meist verdienen nur die Absender bei diesem Geschäft,
warnt der Fachverlag für Computerwissen in Bonn. Sie kauften eine große Zahl der Papiere - meist so genannte Penny Stocks - direkt vor dem Versand der Massen-Mails und trieben so den Kurs in die Höhe.
Steigen die E-Mail-Empfänger wegen der Werbebotschaften von "unentdeckten Kursraketen" ebenfalls in das Geschäft ein, stießen die Absender ihre Papiere mit großem Gewinn schnell wieder ab. Der Kurs falle dann ins Bodenlose und der Aktienkäufer müsse Verluste hinnehmen, warnt der Verlag.
 
Aktiensplit
Wenn der Kurs über längere Zeit stark gestiegen ist, sprechen Börsianer von einer "schweren Aktie". Bei solchen Titeln mit optisch hohem
Aktienkurs besteht immer die Gefahr, dass das Kaufinteresse nachlässt, weil sich teure Aktien erfahrungsgemäß schlechter verkaufen.
Um solche Börsenschwergewichte optisch billiger zu machen, werden sie oft geteilt, heißt es in der Fachinformation der Verbraucherzentrale.
Experten sprechen dann von einem Aktiensplit, bei dem die Gesellschaft die Zahl der Aktien vervielfacht, ohne das Aktienkapital zu erhöhen.
Am Vermögenswert der Aktieonäre andert ein solcher Aktiensplit zunächst einmal nichts. Lediglich die Anzahl der Aktien in ihrem Depot wird größer.
Aktiengesellschaften versprechen sich von einem solchen Split allerdings mehr als reine Kurskosmetik. Sie wollen nicht nur die Kaufschwelle für Anleger senken, sondern hoffen, dass eine steigende Nachfrage den Kurs der Aktie weit kräftiger beflügelt als vor den Split.
Erfahrungsgemäß gelingt das auch oft - vorausgesetzt, das Unternehmen schwimmt weiter auf einer Erfolgswelle.
 
Aktientrend
Die fortlaufenden Aktienkurse ergeben in der grafischen Darstellung eine Kurve, aus der die grundlegende Tendenz der Kurrsentwicklung abgelesen werden kann. Diese Grundrichtung heißt Trend. Dabei wird zwischen Aufwerts- und Abwertstrend unterschieden. Lässt sich keine klare Aufwerts- oder Abwärtstrendentwicklung ausmachen, wird von einem Seitwertstrend gesprochen.
Es zeigt sich immer wieder, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer mit dem Börsentrend geht und nach der Devise "The trend is your friend" bei steigenden Kursen noch Aktien kauft und bei fallenden Kursen weiter verkauft. Man sagt deshalb: "Die Hausse nährt die Hausse" und "die Baisse nährt die Baisse". Dieses psychologische Trägheitsgesetz gilt freilich nicht immer.
 
Anlagezielfonds
Ein Anlagezielfonds ist ein in verschiedene Vermögensklassen investierender Laufzeitfonds, dessen Anlagepolitik langfristig auf einen festen Fälligkeitstermin ausgerichtet ist.
Dabei gilt im Prinzip: Je länger der Anlagehorizont, desto größer der Aktienanteil.Umgekehrt steigt der Anteil der Rentenpapiere im Zeitablauf an.
Auf diese Weise wird ein wachsender Teil des Vermögens vor Kurrsrückschlägen an den Aktienmärkten geschützt, so dass der Anleger sein Sparziel sicher erreichen kann.
Anlagezielfonds ersparen dem Anleger die Mühe, die Zusammensetzung seines Depots regelmäßig seiner Lebenssituation anzupassen, da die Vermögenszusammensetzung automatisch vorgenommen wird. Trotz der vorab festgelegten Laufzeit bleibt der Anleger flexibel.
Er kann zusätzlich Geld anlegen oder abrufen, die Höhe der Sparraten ändern oder in eine andere Laufzeitvariante wechseln.
 
Antizyklisch
Man spricht bei Finanzgeschäften öfter von antizyklischem Verhalten nicht nur bei Aktien sondern auch bei Fondsanteilen.. Beispielsweise sind beim Aktiengeschäft die Aktienkurse durch die jüngste Finanzkrise dramatisch gefallen, sollte dann der Anleger "prozyklisch" (Gegenteil von Antizyklisch) vorgehen und verkaufen oder antizyklisch Handeln und wieder einsteigen?
In einer schlechten Wirtschaftssituation weiß man nie genau , wann der Tiefpunkt eines Aktienwertes erreicht ist. Verkaufen der Aktien oder der Fondsanteile macht nur dann Sinn, wenn man z.B. um die interne Situation der AG genau Bescheid weiß oder man dringend das Geld für die Erlöse der Aktien benötigt. Mehr Verlust geht dann schon fast nicht. Bei Fondsanteilen kauft man bei einem niedrigen Kurs mehr Fondsanteile, die dann bei einer erstarkten Wirtschaft oder auch anderen Betriebsmassnahmen den Wert wieder mit nach oben nehmen. Fondsmanager handeln oft für ihre Kunden nach ähnlichem Prinzip, jedoch gestreut und "gemäßigter", um ein Fondsplus zu erwirtschaften.
Bei einer Aktie geht man oft sinnvoll auch den antizyklischen Weg , denn wenn z.B. sein Depotanteil bei ca. 25 Prozent-Aktienanteilen so gravierend gefallen ist, dass er bei niedrigem Kurs oft "gezwungen " wird, wieder 25 Prozent zu kaufen um den momentane Kursverlust später wieder auszugleichen.
Auch hier bevorzugt man dann eine breitere vorsichtige Streuung in der Anlagestrategie.
Unter dem Gegenbegriff "prozyklisches Handel" versteht man das Handeln entlang eines Trends. Anleger kaufen bei steigenden Kursen und verkaufen, wenn die Kurse fallen. Damit geht man davon aus, dass der bestehende Trend anhält.
 
Assekuranz
Finanzdienstleister / Finanzanbieter, wird demnächst ergänzt
 
Asset Allocation
Unter dem Begriff versteht man, wie es in einer Fachinformation des DIT (Ddeutscher Investmenttrust) heißt, die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Investmentklassen wie zum Beispiel Aktien, Renten, oder Immobilien.
Der richtige Mix zwischen den einzelnen Investmentklassen ist das A und O einer erfolgreichen Geldanlage.
Die Asset Allocation sollte sich an den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers - beispielsweise dessen Risikoneigung oder Anlagehorizont - ausrichten. Diese langfristig orientierte Ausrichtung wird als strategische Asset Allocation bezeichnet.
Sie kann durch eine sogenannte taktische Asset Allocation ergänzt werden. Mit Hilfe der taktischen Asset Allocation wird versucht, durch die Über- und Untergewichtung bestimmter Märkte oder Branchen kurzfristige Marktchancen auszunutzen.
 
A-Typische Anlage
Was ist eine A-Typische Anlage.
Diese noch neue und relativ unbekannte Geldanlageform bedeutet nichts anderes, als dass Geldanleger direkt an den Anlagen in Immobilien, Aktien, Schiffen oder Firmen beteiligt sind.
Das birgt jedoch das Risiko einer direkten Mitverantwortung, sprich höheres Risiko, allerdings ist die Gewinnchance ungleich höher.
Diese A-Typischen Anlagen beinhalten auch fast immer eine sogenannte "Nachschusspflicht".
Das bedeutet, geht es dem angeschlossenen Unternehmen schlecht, so müßten nur die ausgezahlten Gewinne wieder zurückgeführt, also nachgeschossen werden.
(Die genauen Vertragsbedingungungen und die Zeit der "Nachschusspflicht ist den jeweiligen Vertragswerken zu entnehmen). Führt aber im umgekehrten Sinn wieder dazu, dass Unternehmen wieder existenzfähig werden könnten. Übrigens kann dieses Prinzip nach deutschem Recht auch bei Genossenschaften und Finanzmodellen im Vertrag gelten.
Beachten Sie deshalb auch die Prospekte eines Finanz-Produktes sehr genau, da diese seit 2 Jahren durch die BAFIN erst geprüft und genehmigt werden müssen ( jedoch auch hier ist es bereits zu inhaltlichen Ungereimtheiten gekommen). Jedoch ist hier zu vermerken, je länger und mit höheren Summen das Verwaltungsmanagement oder die Banken fundamentiert- oder längere Jahre gut geführt worden sind, sinkt das Risiko stark ab. Ab dem Jahr 2002 dürfen nach EU-Recht auch Bausparkassen, Versicherungen, Banken, ect, den Kunden A-Typische Beteiligungen anbieten. Es kann aber zu Erklärungen kommen, dass .z.B. Banken eine A-Typische Beteiligung als Anlageform vielleicht nicht im Programm führt weil als zu risikoreich vom Vorstand ablehnt wird. Nach derzeit geltendem deutschen Recht müssen und dürfen diese Institute und deren Vorstände das Einlagegeld wie folgt anlegen:
60 % Immobilien, 15% Aktien, 15% Wertpapiere, 10% zur freien Spekulation, also z.B. in A-Typische Anlagen.
Nach ihren eigenen Statuten ist aber jedes Institut für die Verantwortung gegenüber seinen Kunden selbst verantwortlich. Generell sollten Sie Anlageangebote einer A-Typischen Anlage sehr genau auf Inhalte, "Herz und Nieren" prüfen oder prüfen lassen!
 
Ausgabenaufschlag
Bei den Kosten die durch den Kauf von Fondsanteilen entstehen, kommt dem Ausgabeaufschlag (fachmännisch:Load) einbesonderes Gewicht zu, heißt es in Fachinformationen von Fondgesellschaften. Ferner fallen Verwaltungs- und Depotbankvergütungen sowie Kosten für die Verwahrung von Fondsanteilen an.
Doch beim Erwerb von Fondsanteilen ist traditionell ein Ausgabeaufschlag zu zahlen. Dieser wird üblicherweise von den Investmentgesellschaften als fester Prozentsatz vom Anteilswert (Rücknahmepreis) angegeben. Ausgabenaufschlag (in Euro) und Rücknahmepreis zusammengenommen ergeben den Ausgabepreis.
Liegt der aktuelle Rücknahmepreis eines Fonds beispielsweise bei 100 Euro und beträgt der Ausgabeaufschlag 5%, dann müssen Anleger für den Fondsanteil 105 Euro zahlen.
Die Wertpapiere , an denen sie prozentual beteiligt sind, haben jedoch nur einen Gegenwert von 100 Euro.
Investmentanlagen müssen nicht unbedingt mit einem Ausgabeaufschlag für eienen Aktienfonds ausgestattet sein.
Denkbar wäre auch der Fall, dass die Kosten, die ansonsten durch den Ausgabeaufschlag gedeckt würden, erst im Laufe der Jahre mit der sogeneannten Verwaltungsvergütung abgegolten werden -beispielsweise 1,5 statt 0,5 Prozent.
Investmentanlagen ohne Ausgabenaufschlag eignen sich besonders für solche Anleger, die schnell zwischen einzelnen Fonds hin und her wechseln wollen, z.B. zwischen Aktien- oder Rentenfonds.
Für Anlagen ohne Ausgabenaufschlag findet man oft den Ausdruck: No-Load-Fond oder Trading oder Typ-0-Fonds.
Der Anleger kann auch oft über den Ausgabeaufschlag verhandeln, hauptsächlich bei größerem Anlagevolumen. Er ist auch bei den einzelnen Geldinstituten unterschiedlich hoch.
 
Auskunfteien
Seit April 2010 haben sich bei den Rechten der Bundesbürger, 
in Bezug auf die Auskunfteien, gravierende Änderungen ergeben.
Klicken Sie hier auf den Gesamtbericht unter Rechtstipps Bankenrecht
     
B
Basel II
Europäische Banken und Finanzdienstleister müssen von 2007 an ihre Risiken genauer erfassen und Darlehen entsprechend mit Eigenkapital unterlegen. Das Risiko von Kreditausfällen und Schieflagen im Finanzgewerbe soll damit vermindert werden. Nach dem Europaparlament einigten sich am Mittwoch den 12. Oktober 2005 in Luxemburg die Finanzminister grundsätzlich auf das als Basel I I bekannte Eigenkapitalgesetz, berichteten die EU-Diplomaten. Die Vorbereitungen in der Finanzbranche für diese umfassende und komplizierte Neuerung laufen seit Jahren.
Das EU-Gesetz muss noch in den Mitgliedsstaaten im nationalen Recht verankert werden. Die EU-Finanzminister übernahmen die Änderungen des Europaparlamentes. Damit werden beispielsweise Darlehen, die Sparkassen und Genossenschaften sich innerhalb ihrer Verbünde einräumen, genauso behandelt werden, wie Kredite innerhalb von Bankkonzernen. Kreditinstitute können können den Standart-Ansatz zur Risikoberechnung vom 01. Januar 2007 an verwenden, eine verfeinerte Methode ein Jahr später.
Die EU ist die erste internationale Organisation, die die Eigenkapitalanforderung umsetzt. Es gebe Signale aus den USA, dass dort die Anforderungen erst verspätet umgesetzt, sagten die Diplomaten. In den USA tätige Bankkonzerne sollen aber deswegen keine Nachteile erleiden. (dpa).
 
Bauernregel
An guten Ratschlägen, wie an der Börse Gewinn zu machen, herscht wahrscheinlich kein Mangel. Vor allem simple und eingängige Faustregeln kommen gut an, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt präsentiert werden, heißt es in der Fachinformation der Verbraucherzentrale. Denn an den "Bauernregeln der Börse" ist immer ein Körnchen Wahrheit dran, auch wenn Kritiker die Tauglichkeit
der einfachen Sinnsprüche oft anzweifeln. Die Kunst besteht allerdings darin, sie richtig zu interprädieren.
Oft hört man den Hinweis: "Lege niemals alle Eier in einen Korb". Denn gerade bei der Aktienanlage kommt es auf die richtige
Mischung an. Anleger sollten deshalb niemals alles auf eine Aktie setzen, sondern ihre Investitionen grundsätzlich breit über
verschiedene Unternehmen, Branchen und Märkte streuen. Ein Flop im Depot lässt sich dann leichter verschmerzen.
Verzetteln sollten sie sich aber auch nicht. Fünf bis zehn verschiedene Aktien reichen zur Risikostreuung. Ist der Geldbeutel
zu klein, bietet sich der Einstieg über einen marktbreiten Aktienfonds an.
 
Bauherrnversicherung
wird bald ergänzt
 
Bausparkassen
Klicken Sie links auch bitte auf Bausparkassen und dann weiter auf die Serviceseite 2
 
Bausparvertrag weitergeben?
Wer einen Bausparvertrag nicht selbst zur Finanzierung einsetzen will, kann die Ansprüche auf das Darlehen an eine Angehörigen weiter geben. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin. Eine solche Übertragung liege zwar im Ermessen der Bausparkasse. Die Bank stimme aber in der Regel zu, wenn der Übernehmende eine ausreichende Bonität nachweisen kann. Einer Übertragung auf Nichtangehörige stimmen die Kreditinstitute den Angaben zufolge nur selten zu. Als Angehörige gelten in der Regel Ehepartner, verlobte, Kinder und Geschwister. Die einzelnen Institute können in ihren Geschäftsbe3dingungen aber auch andere Regeln festlegen. (dpa/ 02.06)
 
B.a.w.-Klausel
Manche Verbraucher haben sich schon geärgert, wenn die Bank ständig die Kreditzinsen erhöht. Doch sie sind machtlos, wenn sie eine entsprechende Klausel unterschrieben haben.
So wird durch die so genannte B.a.w.-Klausel (b.a.w. = bis auf weiteres) in Kreditverträgen festgelegt, dass der zunächst vereinbarte Kreditzins nicht für die gesamte Laufzeit festgelegt ist. Er kann vielmehr bei Änderung der Refinanzierungsmöglichkeiten der Bank von dieser einseitig angepasst werden.
 
Beitragsbemessung
Beiträge zur Rentenversicherung sind nicht unbegrenzt für jedes Arbeitseinkommen oder Atrbeitsentgeld zu zahlen, heißt es in einer Fachinformation der Deutschen Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung.de). Soweit diese Einkommen oder Entgelte die so genannte Beitragsbemessungsgrenze überschreiten, sind nämlich keine Beiträge zu leisten. Die Beitragsbemessungsgrenze ist in den alten Bundesländern unterschiedlich, solange noch unterschiedliche Einkommensverhältnisse bestehen.
Sie ändert sich von Jahr zu Jahr und wird in der Regel durch Rechtsverordnung festgelegt. Im Jahr 2006 betrugt die Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (ehemalige Angestelltenversicherung und Arbeiterrentenversicherung) in den alten Bundesländern monatlich 5250 € und in den neuen Bundesländern 4400 €.
 
Benchmark
Als Benchmark bezeichnet man einen repräsentativen Vergleichsmaßstab.
Dieser dient als Richtgröße, anhand derer die Entwicklung eines Wertpapierdepots beurteilt werden kann.
So dient zum Beispiel der DAX-Index häufig als Vergleichsmaßstab für die Beurteilung des Anlegeerfolgs eines Portfolios aus deutschen Aktien,
heißt es in einer Fachinformation der DekaBank. Für US-Technologieunternehmen etwa gilt die Kursentwicklung an der Nasdaq als Benchmark.
Vor allem Fondsmanager müssen sich an bestimmten Benchmarks messen lassen. Ihr Fonds sollte sich folglich besser entwickeln als der entsprechende Vergleichsindex. (ohm) 2007)
 
Betriebsmitteldarlehen
Diese Kredite gelten ausschließlich nur für Personen oder juristischen Gesellschaften , die unmittelbar das Darlehen in irgendeiner Form dem Betrieb einfließen lassen, z.B. Maschinen oder mobile Betriebsausstattungen, Auftragsüberbrückungen mit nachweislichen Auftragseingängen, Gebäudeerweiterungen entweder ohne oder mit einer nachrangigen Grundschuld im Grundbuch eingetragen , usw.
Diese Kredite können auf dem Zinsniveau von Hypothekendarlehen oder je nach einschätzbarem Risiko, Bonität und Notwendigkeit auch noch weit über dem Hypothekensatz liegen.
Bezugsrecht
Bei einer Lebensversicherung sollte man stetz prüfen, wer künftig der Begünstigte sein soll und die Versicherung dementsprechend informieren. Ein derartiges Bezugsrecht ist, wie es in einer Fachinformation der Volksfürsorge heißt, in der Regel widerruflich und kann jederzeit durch formlose Erklärung geändert werden. Wird jedoch kein Bezugsrecht vom Versicherer ausgesprochen, so fällt die Versicherungsleistung in den Nachlass.
Doch Vorsicht vor der Unterschrift zu einem unwiderruflichen Bezugsrecht:
Die Versicherung geht dann in das Eigentum beziehungsweise Vermögen des Begünstigten über.
Er entscheidet dann künftig allein, was mit dem Vertrag passiert und kasiert in jedem Fall die Leistung.
 
Börsengang
wird bald ergänzt
 
Börsenumsatz
In den Nachrichten werden oft Jubelnachrichten verbreitet, wenn trotz Finanzkrise die Aktienkurse steigen. Dabei ist trotzdem Vorsicht geboten, wenn die Börsenumsätze gering sind. Aktienkurse lassen sich logischerweise nicht vorhersagen. Doch das Deutsche Aktieninstitut (DAI) nennt Entwicklungen, die Hinweise für die weitere Kurstrends geben können.
Dazu gehören die Tagesumsätze an der Börse. Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied, ob eine Kursbewegung bei großem oder kleinem Umsatzvolumen stattfindet. Ein überdurchschnittlich hoher Umsatz zeigt, dass die Kurse eine breite Basis haben und von vielen Anlegern und Investoren getragen werden. Dies spricht dafür, dass sich die Kurse noch einige Zeit in die gleiche Richtung entwickeln - sowohl nach oben als auch nach unten. Ein geringer Umsatz bedeutet, dass nur wenige Aufträge vorgelegen haben. Dies kann ein Anzeichen dafür sein , dass die Anleger unsicher geworden sind und ein Trend sich seinem Ende nähert. Wenn nach längeren Kurssteigerungen die Umsaätze schwächer werden, ist Vorsicht geboten. Umsätze in Zeiten fallender Kurse das nahende Ende der Baisse anzeigen.
 
Bulle und Bär
Die beiden Tiere haben es zu einiger Prominenz gebracht: Bulle und Bär zieren die Börsengeschichte . Die Deutsche Börse AG hat die beiden gar in Bronze gießen und vor ihrem Frankfurter Gebäude aufstellen lassen. Die Eselsbrücke zur Bedeutung der Tiere auf dem Börsenparkett ist nach einer Information der Stiftung Warentest schnell gebaut: Der Bulle schleudert mit seinen Hörnern nach oben, der Bär schlägt mit den Tatzen nach unten. Grob übertragen stehen also Bulle n für steigende , Bären für fallende Aktienkurse.
Je nach dem welche Fraktion auf dem Parkett den Ton angiebt, berichten die Börsennachrichten in englischen Vokabeln vom Bull- oder vom Bear-Market. Von Bedeutung ist das, weil das Auf und Ab an den Börsen auch von psychologischen Faktoren bestimmt wird, von positiven und negativen Erwartungen der Anleger . So können etwa in einer allgemein guten Stimmung, einem Bullen-Markt, schlechte Unternehmensnachrichten weniger stark auf den Kurs drücken als zu Zeiten, in denen die Bären dominieren. Dann steigen umgekehrt Aktien unter Umständen nicht, auch wenn sie ein guter Tipp wären.
C
Chartanalyse
Die Chartanalyse - auch "technische Analyse" genannt - ist eine Technik zur Interprtation von Charts - also Kursbildern der Vergangenheit. Die Chartanalyse verfolgt das Ziel, Kursprognosen und -potentziale abzuleiten, um so geeignete Zeitpunkte für Kauf- und Verkaufsdispositionen zu identifizieren, heißt es in einer Fachinformation des Sparkassenverbandes. Das Chart stellt sich als grafische Aufzeichnung von Krsverläufen und Umsatzentwicklungen meist einer Aktie , eines Aktienindex, aber auch von Branchen und Währungen für einen ausgewählten Zeitraum dar. Der Chartanalyst geht von der Hypothese aus, dass der Kursverlauf von Aktien bestimmte Muster bildet, die sich über die Zeit in ähnlicher Weise wiederholen und sich daher - einmal erkannt - zur Prognose voraussichtlicher Kursentwicklungen eignen. Viele Marktteilnehmer berücksichtigen charttechnische Faktoren bei ihren Anlageentscheidungen, was wiederum zur Auswirkung auf den Kursverlauf hat: Das heißt: Je öfter sich die auf Grund einer bestimmten technischen Konstellation zu erwartende Kursentwicklung eingestellt hat, desto mehr Anleger handeln danach.
 
Cashflow
Cashflow (engl. = Kassenzufluss) ist eine in den USA entwickelte, sehr aussagefähige Kennzahl zur Beurteilung der Finanzkraft einer Unternehmung, vor allem zur Aktienbewertung.
Der Cashflow umfasst alle finanziellen Mittel, die der Gesellschaft zur Dividenden zahlung, Schuldentilgung und für Investitionen zur Verfügung stehen, also die Mittel einer Unternehmung, die über die reine Aufwandsdeckung hinausgehen.
Der Cashflow wird, wie es in einer Fachinformation der deutschen Sparkassenorganisation heißt, vor allem aus der Summe von Reingewinn, Zuführung an Rücklagen und Abschreibungen errechnet.
 
CEO
( CFO - CIO )
Bei den im Augenblick stattfindenden Hauptversammlungen wird oft der CEO zitiert, manchmal aber auch der CFO oder CIO. Dahinter verstecken sich englische Abkürzungen:
Der Chief Executive Officer, der Chief Finacial Officer oder der Chief Information.
Ein CEO ist in Deutschland jeder, der das Sagen hat. Dahinter kann sich vielerei verstecken:
Der Vorsitzende oder der Sprecher des Vorstandes einer Aktiengesellschaft, der Geschäftsführer einer GmbH oder eines eingetragenen Vereins sowie der Anführer einer informellen Gruppe.
 
Commitment
Unter Commitment versteht man die psychische Bindung eines Investores an ein Engagement am Kapitalmarkt. Beispielsweise wird ein Anleger, der Aktien gekauft hat, kaum eine negative Prognose über seine Papiere abgeben. Ein anderer, der gerade seine Bestände abgebaut hat, wird sich dagegen nicht optimistisch über die Aktie äußern. Commitment trägt also dazu bei, das eigene Verhalten gegenüber möglichen Zweifeln zu rechtfertigen.
D
Dachfonds
Ein Dachfond ist ein Fonds, der in anderen Fonds anlegt. Zielsetzung ist die Risikostreuung, entweder über verschiedene Vermögensklassen oder verschiedene Vermögensklassen oder verschiedene Vermögensklassen oder verschiedene Investmentfonds. Dachfonds eignen sich, wie es in einer Fachinformation der Postbank heißt, vor allem für den wenig erfahrenen oder bequemen Fondsanleger.
Ein Dachfonds kann in Fonds verschiedener Vermögensklassen investieren, beispielsweise in Aktien-, Renten-, oder offenen Immobilienfonds. Je nach persönlicher Risikobereitschaft können Anleger sich bei Dachfonds beispielsweise wachstumsortientiert oder risikobewusst entscheiden. Sie sparen sich damit die Suche nach dem richtigen Einzelfonds und überlassen Experten die kontinuierliche Marktbeobachtung und Optimierung der Anlagestruktur.j
 
Das magische Dreieck
Das magische Dreieck der Geldanlage hat nichts mit Magie zu tun, dafür aber viel mit dem Verhältnis von Chancen und Risikobereitschaft.
Jedes Finanzprodukt bewegt sich nach Meinung von Stiftung Warentest zwischen den drei Eckpunkten: Rendite, Sicherheit und Liquidität.
Zusammen bilden die drei Faktoren das magische Dreieck. Eine Geldanlage ist entweder sicher oder rentabel oder liquide, das Heißt jederzeit verfügbar. Doch keine Anlage schafft leider alles auf einen Schlag.
Eigentlich würden alle ihr Geld nämlich gern genauso anlegen, dass es eine hohe Rentide bringt, sicher ist und sie jederzeit darüber verfügen könnten. Wäre die Chance auf eine hohe Rendite das einzige Kriterium, würden wir wohl unser ganzes Geld in Aktien anlegen, denn Aktien bieten die besten Aussichten auf eine hohe Rendite, denn bereits der Börsenpapst sagte: "Betrachte die Aktie wie einen Hund an einer langen Leine".
Dummerweise existiert als ein weiterer Eckpunkt im magischen Dreieck die Sicherheit. Die Chance auf eine hohe Rendite bei Aktien erkauft man nämlich mit hohem Risiko. Es ist vollkommen ungewiss , ob unsere Aktien in Zukunft wirklich einen hohen Gewinn abwerfen oder wieder ein Kurseinbruch auch eine "Berichtigung" überzeichneter Aktien oder Aktienkurse, wieder einbrechen. Möglicherweise muss man sich dann mit einem
stark gesunkenen Börsenkurs und ausfallenden Dividendenzahlungen abfinden. Nicht selten haben in bestimmten Situationen bei einem Börsenkrach schon zu einem Totalverlust geführt.
Für eine komplette Analyse und Einschätzung von Chancen und Risiken einer Geldanlagen, reichen diese drei Eckpunkte des magischen Dreiecks völlig aus.
 
DAX - Sparbuch !!!
Das DAX-Sparbuch wendet sich an konservative Anleger, die ihr Geld nicht in Investmentfonds oder Aktien anlegen wollen. Mit diesem Sparbuch können die Anleger von Anstiegen des deutschen Aktienmarktes profitieren, ohne Risiken einzugehen, hieß es in einer Fachinformation der Postbank. Denn mit dem sicheren Basiszins steigt das Guthaben auch dann, wenn der DAX-Index an der Börse fallen sollte.
Zudem enstehen beim Sparbuch keine Kosten für Wertpapierkäufe und keine Depotgebühren!
Deckungsrückstellung
In der kapitalbildenden Lebensversicherung enthält der Beitrag Sparanteile.
Die angesammelten Sparanteile sowie die für die Versicherten darauf entfallenden Zinsen bilden, die Deckungsrückstellung oder das Deckungskapital. Bis zum Ende der vereinbarten Versicherungsdauer wächst die Deckungsrückstellung planmäßig auf den Wert der Erlebensfallsumme an.
Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung werden die Sparbeiträge in Anteileinheiten des gewählten Fonds umgewandelt. Das Deckungskapital ergibt sich aus der Anzahl der Anteileinheiten, multipliziert mit dem Rücknahmepreis der jeweiligen Fonds.
 
Deflation
wird bald ergänzt
 
Depot
Wenn eine Bank wackelt, fürchten manche Anleger auch um ihr dortiges Depot. Aber diese Sorge ist unbegründet. Ein Depot ist die Einrichtung der Kreditinstitute zur Verwaltung von Wertpapieren für ihre Kunden, heißt es in einer Fachinformation des Deutschen Aktieninstituts (DAI) . Wertpapiere können für jeden Kunden gesondert in einem Streifband (Streifbanddepot) oder mit Zustimmung des Kunden auch bei einer Wertpapierbank (Girosammeldepot) verwahrt werden. Letzteres ist die übliche und kostengünstigere Form.
In beiden Fällen werden die Kundendepots von den Eigenbeständen der Bank getrennt gehalten und unterliegen nicht dem Zugriff der Gläubiger der Bank, sagt das DAI. Bei einer Bankenpleite muss der Anleger also nicht um seine Depotbestände fürchten.
 
Dispokredit
Überziehungskredit -
Diese Form eines Kredites übersteigt meistens bei Privatkunden nicht mehr als drei Nettomonatsgehälter und bei Betrieben nicht mehr als die jeweilige kurzfristige Marktsituation. Als Absicherung gelten auch hier die selben Kriterien wie beim Privatdarlehen. Nach einiger Zeit der positiven Zusammenarbeit mit den Hausbanken kann auch von Bankseite ein Dispokredit angeboten werden.
Überziehungskredite sind in der Regel mit hohen Zinsen belastet.
 
Dispokredit nicht für ewig
Düsseldorf (dpa). Bankkunden können den bei der Eröffnung eines Girokontos meist automatisch eingerichteten Dispokredit jederzeit löschen lassen. "Das kann sinnvoll sein, wen n zwei Leute ein Konto nutzen", sagt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Am Automaten sei dann Schluss, wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist. Allerdings würden dann Lastschriften bei mangelnder Deckung nicht mehr eingelöst.
Ein sogenanntes Guthabenkonto sei keine Alternative: "Geld gibt es dann nur am Schalter, und man kann nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, sondern nur überweisen. Manchmal hilft dann auch eine Nachverhandlung am Schalter.
E
EC-Karte besser nicht neben Kasse legen
EC-Karten werden ab 2008 umgestellt siehe dazu "Girocard" weiter unten.
Bericht wird demnächts ergänzt.
 
EC-Karte im Auto ?
Bericht wird demnächst ergänzt.
 
Edelmetallfonds
Ein Edelmetallfonds ist ein Investmetfonds, der in das Anlagensegment Edelmetalle investiert. Dabei werden in der Regel Wertpapiere von Emittenten erworben, die im Edelmetallsektor tätig sind. Hierzu zählen in erster Linie Minen- und Bergbauunternehmen. Die Anlagerichtlinien können auch vorsehen, dass ein Fonds unmittelbar in Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin investiert, heißt es in einer Fachinformation der DekaBank. Aus Gründen der Praktikabilität werden die Metalle aber nicht physisch erworben, sondern über Zertifikate verbrieft. Im Rahmen der strukturierten Vermögenslage eignen sich Edelmetallfonds als Beimischung zur Risikostreuuung des Depots.
 
Effektivzins
Der Effektivzins von Krediten ist stets höher als der Nominalzins, selbst wenn die Bank keine Gebühren verlangt. Banken buchen die Kreditzinsen nicht am Ende eines Laufjahres vom Kreditkonto ab, sondern entsprechend der Ratenzahlungen monatlich oder vierteljährlich. Durch diese Vorauszahlung der Zinsen wird der Kredit effektiv teuerer. Sind die Zinsen zum Beispiel immer am Ende eines Monats fällig, wird aus einem Nominalzins von 5,00 Prozent ein Effektivzins von 5,12 Prozent.
Der Effektivzins berücksichtigt ausserdem eine verzögerte Tilgungsrechnung: Obwohl der Kunde monatliche Raten zahlt, ziehen manche Banken die darin enthaltene Tilgung erst am Ende des Quartals oder am Jahresende von der Schuld ab. Dadurch zahlt der Kreditnehmer Zinsen auf eine Teilsumme, die er schon getilgt hat. Verrechnet die Bank die Tilgung am Quartalsende, steigt der Effektivzins bei 3.00 Prozent Tilgung im Beispiel von 5,12 Prozent auf 5,16 Prozent.
Manche Finanzierungen wie z.B. Auto- oder Hausfinanzierungen, Kleinkredite, Warenfinanzierungen, sind mit einem fest gebundenen Effektivzins angegeben. Auf Vertragsklauseln achten.
 
Eigenkapital
Bei einer Mietpreiserhöhung von nur zwei Prozent jährlich - das entspricht etwa der jährlichen Inflationsrate- werden aus 1000 Euro monatlich in 20 Jahren 291 568 Euro. Statt Miete an einen Dritten zu zahlen, lässt sich dieses Geld auch zur eigenen Vermögensbildung einsetzen, heißt es in einer Fachinformation der Sparkassen-Finanzgruppe. Der Kauf oder Bau von Eigentumswohnungen oder Eigenheim ist eine Investition in beträchtlicher Höhe. Deshalb sind die meisten Deutschen darauf angewiesen, sich das Geld zu leihen. Wer über hohe Eigenmittel verfügt, braucht weniger Fremdkapital. Das bedeutet auf der einen Seite eine geringere monatliche Belastung und macht andererseits unabhängiger von möglichen Zinserhöhungen auf dem Kapitalmarkt.
Damit die Finanzierungskosten tragbar bleiben, müssen in der Regel 20 - 30 % eigenes Geld in einer Eigenheimfinanzierung stecken. Zum Eigenkapital gehören zum Beispiel ein angespartes Bausparguthaben, aber auch andere Sparguthaben, Wertpapiere und Festgelder. Es empfiehlt sich, wie es weiter heißt, 20 Prozent der Gesamtkosten mit einem Bausparvertrag zu finanzieren. Die Kreditzinsen seien relativ günstig und der Zinssatz ändere sich bis zur vollständigen Rückführung nicht. Die restlichen Kosten des Bau- oder Kaufvorhabens könnten über ein Hypothekendarlehen finanziert werden.
Die Zeit der Rückzahlung richtet sich außer den festgeschriebenen Zinsen (5-,10- oder 15 Jahre) nach der Höhe der zusätzlichen Tilgungsrate. Eine alte Faustregel besagt bei 1% -Tilgung Rückzahlung ca. 30 Jahre, Bei 2% Tilgung Rückzahlung ca. 18 Jahre, bei 3% Tilgung Rückzahlung in ca. 12 Jahren.
Natürlich spielt bei bei diesen Berechnungen das Eigenkapital , auch mit einer jährlichen möglichen Sondertilgung (meistens 5%),
ebenfalls eine große Rolle.
 
Eigenkapitalrendite
(Interessante Ansichsmeinung und Detail zur Bankenkrise)
Zur Finanzkrise 2008 kam es auch deshalb, weil viele Banken eine zu hohe Eigenkapitalrendite anstrebten. Die Tücken der Eiogenkapitalrendite zeigt deshalb das Deutsche Aktieninstitut (DAI).
Wenn man das meist nach Steuern ermittelte Ergebnis auf die Eigenmittel bezieht, so gelangt man zur Eigenkapitalrendite. Eine im Branchenvergleich überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite resultiert jedoch nicht selten aus einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalausstattung. Die hohe Rentabilität des Eigenkapitals ist dann, wie gewarnt wird, weniger ein Erfolgsnachweis als ein Zeichen für hohe Fremdfinanzierung. Eine grosse Verschuldung ist jedoch risikobehaftet.
Die Eigenkapitalrendite sollte daher, wie das DAI betont, immer im Zusammenhang mit der Eigenkapitalquote gesehen werden: Eine hohe Eigenkapitalrendite bei guter Eigenkapitalquote zeigt, dass die hohe Verzinsung des Eigenkapitals durch eine gute Unternehmenspolitik und nicht etwa durch einen hohen Fremdmittelanteil erreicht wurde, der das Unternehmen krisenfähiger machen würde.
 
Einmalanlage
In Investmentfonds oder Anlegergesellschaften kann man entweder mit einem größeren einmaligen Betrag (Einmalanlage) oder mit geringeren monatlichen Raten (Sparplan) einsteigen.
Bei Ratensparplänen ist meistens eine vergleichsweise geringe (in Prozenten zu der Ertragssumme) zu erbringende Einmalzahlung erforderlich.
Bei der Einmalanlage sind bezüglich der Anlagesumme nach oben keine Grenzen gesetzt.Nach unten gibt es aber Mindestanlagebeträge, entnehem Sie den meisten Bedingungen von Einmalanlageformen. Deren Höhe ist je nach Fondsgesellschaften oder Anlegergesellschaften unterschiedlich hoch.
Bei der Einmalanlage ist jedoch der Anlagezeitpunkt nicht ganz unwichtig, falls der Anlagehorizont nur mittelfristig ausgerichtet ist.
Mit anderen Worten: Wer mitten im Börsenhoch 10.000 € in Aktienfonds anlegt, dem kann es zwei Jahre später passieren - in einem möglichen Börsentief - , dass seine Fondsanteile plötzlich nur noch 7.000 € oder noch weniger wert sind.
Fünf Jahre später kann das in aller Regel schon wieder ganz anders aussehen, weil sich das Vermögen nach rund zehn Jahren durchaus schon wieder verdoppelt haben kann.
Dafür gibt es allerdings keine Garantien, sondern nur Anhaltspunkte aus der Vergangenheit. Angenommen, man entscheidet 10.000 € Einmalanlage sofort und komplett in einen Fonds zu investieren, während der Ehepartner ebenfalls 10.000 € in den selben Fonds einzahlt, aber in Raten von
2.000 € über die nächsten fünf Monate. Falls der Wert des Fonds stetig steigt, läge man mit der Einzahlung der Einmalanlage vorne:
Wenn der Fondspreis in der Zeit aber sehr stark schwankt, würde dagegen der Ehepartner deutlich vorne liegen.
Denn erhat jeden Monat einen festen Euro-Betrag in den Fonds investiert und dadurch mehr Anteile erhalten, wenn der Preis niedrich war und weniger, wenn der Preis höher war. Unterm Strich hat der Partner in diesem Fall deutlich mehr Anteile erworben, weil er die durchschnittlichen Einstiegskosten verringern konnte.
Solche Schwankungen im Fondspreis sind kurzfristig zwar sehr selten, aber das Prinzip wirkt auch, wenn die Schwankungen schwächer sind.
 
EZB
Europäischen Zentralbank
Zinserhöhung: Siehe dazu ausführlicheren Bericht auf der Serviceseite 2: Finanzdienst - Dez.2007 Dez.
F
Factoring
Immer mehr deutsche Unternehmen nutzen Factoring als Teil ihres Finanzierungskonzeptes. Als Ergänzung zu Bankkredit wird dadurch den Unternehmen ermöglicht, durch den Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen an das Factorunginstitut zusätzliche Liquität aus ihren Aussenstnden zu schaffen. Dadurch können zum Beispiel im Einkauf durch die frei gewordenen ResurcenSonderkonditionen und Skonti genutzt werden.
Ein Handwerksbetrieb z.B. hat keine offenen Forderungen gegenüber seinen Kunden, da die Bezahlung der erbrachten Leistungen von den Factiriinstituten übernommen wird.
Im Unterschied zu einer Warenkreditversicherung sind die durch das Factorunginstitut angekauften Forderungen zu 100 Prozent vor Ausfällen geschützt, heißt es auch in einer Fachinformation von Banken. Denn mit dem Ankauf übernimmt das Factoringinstitut das Ausfallrisiko. Bis zu 90 Prozent des Kaufpreises werden sofort an den Kunden ausbezahlt, den Rest behält das Factoringinstitut als Sicherheit für eventuelle Rechnungskürzungen seitens der Abnehmer ein. Diese Sicherheit wird bei Zahlung durch den Abnehmer oder spätestens 120 Tage nach Fälligkeit ausbezahlt. Bei einem sogenannten Full-Service-Verfahren übernimmt das Factoringinstitut das gesamte Forderungsmanagement.
Die anfallenden "Übernahmekosten" sind für die Auftragsteller / Vertragsunternehemen beim jeweiligen Factoringunternehmen unterschiedlich.
 
Forwarddarlehen
Ein Forwarddarlehen funktioniert mit einer Ausnahme wie ein Anschlusskredit, heißt es in einer Fachinformation von CosmosDirekt: Der alte Kredit läuft bis zum Ende der Zinsanbindung wie geplant weiter. Der Darlehensnehmer schließt auf der Grundlage des aktuellen Zinssatzes ab und zahlt bis zur Inanspruchnahme des neuen Darlehens keine Bereitstellungszinsen. Dafür wird für jeden Monat bis zum Umfinanzierungstermin ein äußerst geringer Zinsaufschlag berechnet. Mit einem Forwarddarlehen kann sich der Darlehensnehmer so so bis zu zwei Jahre im Voraus die heutigen Konditionen sichern.
(ohm/ 09/06)
 
Förderalismus
Inwieweit es schon im Jahr 2007 zu ersten Ergebnissen der Föderalismusreform II kommt, ist offen.
Bund und Länder wollen aber die angestrebte grundlegende Neuordnung ihrer Finanzbeziehungen noch bis Ende 2009
und damit in dieser Wahlperiode beschließen.
 
Fragwürdige Berechnungen
wird bald ergänzt
 
Freistellungsauftrag -
Mit dem sogenannten Freistellungsauftrag kann der Sparer gegenüber seinem Geldinstitut sicher stellen, dass Zinserträge ausgenommen werden beziehungsweise dass bei Dividenden die Kapitalertragssteuer erstattet wird.
Derzeit ist die Summe der in allen Freistellungsaufträgen festgelegten Beträge höchstens bei Ledigen 1421 Euro, und bei Verheirateten 2842 gesamt.
Dies ist insbesondere dann zu beachten, wenn bei mehrern Kreditinstituten Freistellungsaufträge gestellt werden.
Sollten Sie also z.B. bei einem Bankinstitut ihre Geschäftsbeziehung beenden, lassen Sie sich immer schriftlich bestätigen, dass keinen Antrag eines Freistellungsauftrages mehr hinterlegt haben, sonst kann es eventuell bei den Angaben eines anderen Bankinstitutes zu Problemen kommen.
Der Freistellungsauftrag steht den Finanzämtern auch zu Prüfungszwecken zur Verfügung.
 
Freistellungsauftrag -
anpassen
Auch in einem neuen Jahr ist es nicht zu spät, wegen des gesunkenen Sparerfrei betrages die eigenen Freistellungsaufträge anzupassen.
Maßgeblich ist dabei nicht der Stichtag 1. Januar. Denn die Banken müssen Steuern nicht sofort, sondern bei der ersten Zinsgutschrift abführen - und auch dann nur, wenn die Erträge den festgelegten Freistellungsrahmen übersteigen.
Freistellungsaufträge können ständig geändert werden , also fragen Sie bei Ihrer Bank nach. Oft werden Zinsen erst zum Jahresende gutgeschrieben.
Für Fest- und Tagesgelder würden dagegen oft viertel- oder halbjährlich Zinsen ausgeschüttet. Da sei es sinnvoll die Freistellungsaufträge rechtzeitig anzugeben. Über die genaue gesetzliche Freistellungsgrenz informiert Sie sicher die Hausbank.
 
Fremdwährungsdarlehen
Darlehen über fremde Währungen wie z.B. YEN, SFR, USD, können je nach Umtauschkurs wesentlich günstiger sein, als die Eurowährung. Jedoch das Risiko der Kursschwankungen ist ungleich höher! In diesem Fall empfiehlt sich für den Kunden eine genaue Marktanalyse und eine genaue Beratung eines Finanzfachmannes. Da Fremdwährungen auch nur über Verbindungen zu anderen Ländern oder über die Hausbanken angeboten werden können, wird natürlich wegen des höheren Risikos auch das Bonitätsraster und Bonität so hoch angesetzt, wie bei einem vergleichbaren zurückzahlbaren Kredit in einer Eurowährung eines deutschen Bankinstitutes.
Österreich z.B. hat sich in der "Yen-Finanzierung" in den letzten 15 Jahren etwas spezialisiert. Wenn z.B. eine Hotelanlage gebaut wurde, die nur in der Saison ein halbes Jahr geöffnet wird, so konnte man z.B. mit der Yen-Finanzierung zu 1,8% Grundzins finanzieren, man hat dann die zweite geschlossene Hälfte des Jahres ebenfalls mit diesem Zinssatz mit eingerechnet - also 3,6% für das gesamte Jahr. Bei einer guten Bonität hat dann die Bank das Währungsrisiko von vielleicht 100 % mit abgeschätzt so dass in einer schlimmen Kursentwicklung max. 7,2% Zins angefallen wäre.
Das ist aber bisher noch nicht so gravierend passiert.
Günstiger für eine Yen-Finanzierung ist natürlich auch für die Bankdarstellung ein Betrieb, der das gesamte Jahr ausgeslastet wird.
 
Fondssparplan
Bei einem Fondssparplan kann man Vermögen aufbauen und trotzdem flexibel bleiben. Dabei wird regelmäßig eine individuelle Sparrate in ausgewählten Investmentfonds angelegt. So kann man schon mit gerinem Einsatz langfristig ein kleines Vermögen bilden. Zudem lassen sich nur wenige Sparangebote so individuell auf die persönlichen Bedürfnisse zuschneiden. Denn damit bleibt man beweglich hinsichtlich der Höhe der Sparrate, des Zahlungsrythmus und der Fondsauaswahl.
Bei einem Fondssparplan ist die Geldanlage auf Grund der breiten Risikostreuung sicherer als die Anlage in Einzelwerten., heißt es in einer Fachinformation der Postbank. Die Sparer profitieren sogar, wenn die Märkte schwanken. Denn bei sinkenden Börsenkursen und gleichbleibender Sparrate erhalten sie automatisch mehr Fondsanteile (Cost-Average-Effekt).
Zudem zahlt sich die Spardisziplin langfristig aus, denn je länger man investiert, desto höher ist die zu erwartende Rendite. Das Kapital wächst durch den sogenannten Zinseszinseffekt umso mehr, je früher man startet.(ohm).
G
Gefährdungshaftung
Viele Unfälle sind nicht auf ein Verschulden zurückzuführen.. Aber Verletzte und Geschädigte haben dennoch Anspruch auf Entschädigung, wenn eine Gefährdungshaftung infrage kommt, heißt es in einer Fachinformation des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Dieser Gefährdungshaftung liegt die Annahme zugrunde, dass zum Beispiel von bestimmten Maschinen - etwa dem Auto - eine Betriebsgefahr ausgeht. Auch wenn ein Fahrer vorsichtig, angemessen den Regeln gemäß fährt, kann er deshalb im Falle eines Unfalles für den Schaden eintreten müssen. Der Fahrzeughalter haftet somit bei der Gefährdungshaftung aus der reinen Betriebsgefahr des Kraftfahrzeuges. (ohm/August 2007)
  Gefährliche Anlageaussagen wird bald ergänzt
Geldanlagen
Bei Geldanlagen sollten Verbraucher auf eine jährliche Verzinsung achten.Wird das Kapital erst nach mehreren Jahren für den gesamten Anlagezeitraum verzinst, wird womöglich der Sparer-Freibetrag überschritten. Darauf macht der Bundesverband deutscher Banken in Berlin aufmerksam.Vom 1. Januar 2007 gilt ein verkürzter Freibetrag von 750 Euro zuzüglich eines Werbekostenpauschalbetrages von 51 Euro. Bundesschatzbriefe vom Typ B zum Beispiel haben eine Laufzeit von sieben Jahren. Der Anlagebetrag wird erst am Ende verzinst. Dadurch könne schon ein Anlegebetrag von 4000 Euro dazu führen, dass der Sparer für einen Teil der Zinsen Einkommensteuer zahlen muss, so der Verband. (dpa. 05.10.06)
 
Geld und glücklich?
Bonn.(dpa) 27.06.06. Geld macht doch glücklich.
Jeder zweite Deutsche braucht zu seinem Glück 2000 - 3000 Euro im Monat. Jeder Zente wäre glücklich, hätte er monatlich wenigstens 1000 Euro in der Tasche. Für nahezu genauso viele (neun Prozent) beginnt das Glück allerdings erst bei mehr als 5000 Euro. Das ergab eine am Samstag veröffentliche , repräsentative Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag des Bonner Beratungsdienstes "simplify.de" Gefragt wurden 1002 Bundesbürger im Alter zwischen 14 und über 60 Jahren.
 
Geldmarktfonds
Gute Geldmarktfonds bieten höhere Renditen als die Tagesgeldkonten der meisten Filialbanken. Sie eignen sich besonders für Anleger, die nicht ständig das beste Tagesgeldangebot heraussuchen wollen. Darauf weist die Stiftung Warentest in ihrem Heft "Finanztest" (Ausgabe 10/06) hin. Die Mehrzahl der untersuchten Geldmarktfonds liege auf drei Monate gesehen bei über 2 Prozent pro Jahr und damit deutlich über den Tagesgeldzinsen, die Banken durchschnittlich bieten. Ein Wechsel zu Geldmarktfonds empfehle sich daher für Bankkunden mit niedrigen Tagesgeldzinsen.
Geldmarktfonds investieren in kurzlaufende Wertpapiere. Die Anleihen sind gewöhnlich sicher und die Kurse stabil, so die Stiftung Warentest. Am besten sollte der Geldmarktfonds dort gekauft werden, wo der Anleger bereits ein Depot besitzt. Ansonsten könnten zusätzliche Kosten anfallen. Beim Kauf sollten Anleger darauf achten, dass kein Ausgabeaufschlag erhoben wird und die jährliche Verwaltungsgebühr nicht mehr als 0,5 Prozent beträgt. (dpa) (20.09.06)
 
Genossenschaftsbanken
Genossenschaften
Zu diesem Thema finden Sie auf den jeweiligen Serviceseiten 2 von "Genossenschaftsbanken" und "Genossenschaften" eine ausführlichere Erklärung.
Zu den jeweiligen Serviceseiten 2 im gesamten ABC gelangen Sie, indem Sie auf den Hauptseiten die jeweilige Serviceseite 2 zu dieser Rubrik anklicken. Alle bisher mit "Serviceseiten 2" ausgestatteten Rubriken (bisher über 1000) sind im ABC jedes Buchstabens mit * 2 gekennzeichnet.
 
Genussscheine
Ein Genussschein stellt eine Anlage form zwischen Aktie und Anleihe dar. Er verbrieft, wie es in einer Fachinformation der Comdirect Bank heißt, schuld- und eigentumsrechtliche Ansprüche verschiedener Art, vor allem den Anspruch auf Rückzahlung des Nominalwerts, meistens auch das Recht, am Reeingewinn oder Liquiditätserlös einer Gesellschaft teilzuhaben. Das Stimmrecht ist fast immer ausgeschlossen. Im Konkurs- bzw. Liquidationsfall können Rückzahlungsansprüche des Genussscheininhabers in der Regel erst nach der vollständigen Befriedigung aller Gläubiger geltend gemacht werden. (ohm).
 
Girocard löst EC-Karte ab
(Stand April 2008). Eine neue Girocard löst die herkömmliche EC-Karte ab und soll den internationalen Zahlungsverkehr im Euro-Raum erleichtern.
Mit dem neuen Namen Girocard und einem neuen Logo seien die beiden deutschen Zahlungssysteme - Bezahlen mit EC-Karte und PIN (electronic cash) sowie die Bargeldbeschaffung am Geldautomaten - unter einem Dach national und international erkennbar, teilte der Zentrale Kreditausschuss mit. Damit sollte die internationale Akzeptanz deutscher Karten erleichtert. werden.
Für die Inhaber der etwa 93 Millionen von deutschen Sparkassen und Banken ausgegebenen Debitkarten ändert sich zunächst wenig, die Karten können ganz normal bis zu ihrem Ablaufdatum weitergenutzt werden. Künftig ausgegebene Karten tragen dann das neue Logo, mit dem ab sofort auch die 53000 Geldautomaten hierzulande sowie rund 600000 elektronische Kassen ausgestattet werden.
 
Goldene Bankregel
Bei der Finanzkrise kam es auch durch massive Verstöße gegen die goldene Bankregel. Sie besagt, das s die von einer Bank gewährten Kredite nach Umfang und und Fälligkeit den der Bank zur Verfügung gestellten Beträgen entsprechend "verwalten" müssen. Das Heißt, das z.B. Kurzfristige Gelder auch nur kurzfristig ausgeliehen werden dürfen oder das Sparanlagen der Kunden nur im "besten Verhältnis" der gesamten Bankstrategie für Geldanlagen verwendet werden dürfen.
Diese goldene Bankregel wird (wurde) allerdings in dieser strengen Form nicht eingehalten, weil in der Praxis kurzfristige Einlagen auch langfristig ausgeliehen werden. Es kommt dabei jedoch darauf an, dass die Kreditinstitute für eine ausreichende Zahlungsbereitschaft Vorsorge getroffen haben.
 
Grenzüberschreitende Finanzgeschäfte
Für Anleger in grenzüberschreitenden Geschäften wird oft der Finanztschungel sehr unübersichtlich. Entweder man "vertraut" den Finanzfachleuten oder man kann auch im Schadensfall das Europäische Verbraucherzentrum in Kehl in Baden Würtemberg anrufen. Die vErbraucherschützer haben allein im Jahr 2008 ca. 15000 Kontakte beantwortet - immerhin ein Zuwachs von fast 50% zumVorjahr. In diesen Zahlen sind auch die Statistiken der eCommerce-Verbindungsstelle Deutschland. (www.euroinfokehl.eu)
Besonders häufig wurden die Juristen beim elektronischen Geschäftsverkehr zu Rate gezogen. Rund 60% betrafen alleine Fragen zum Internet. Flugreisen 20 Prozent. Trotzdem wurden da in ca. 70% eine außergerichtliche Einigung erzielt. Also ist generell Vorsicht bei diesen Geschäften geboten.
 
Grundsicherung (Rente)
Die gesetzliche Rente soll zwar weiterhin die Basisversorgung im Ruhestand sein. Reicht das Geld jedoch nicht , um den Lebensunterhalt zu decken, sind Rentner seit 2003 nicht mehr auf das Sozialamt angewiesen. Stattdessen erhalten sie, wie es in einer Fachinformation der Verbraucherzentrale heißt, die neue Grundsicherung. Das gilt übrigens nicht nur für Altersrentner, sondern auch für Erwerbsgeminderte.
Die Leistung entspricht den Sätzen der Sozialhilfe. Sonstiges Einkommen oder Vermögen wird darauf angerechnet. Mit einem Unterschied: Eltern oder Kinder mit einem Jahreseinkommen unter 100.000 Euro werden dabei - anders als bei Sozialhilfe - nicht zur Zahlung herangezogen. (ohm) 2007)
 
Guthabenkonto
Ein sogenanntes Guthabenkonto ist keine Alternative zu einem Girokonto: "Bargeld gibt es dann meistens nur am Schalter, nach vorhergehender Überprüfung des Kontostandes. Man kann in der Regel nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, sondern nur überweisen. Manchmal hilft dann auch eine Nachverhandlung am Schalter über neue Kriterien. Eventuell ausgestellte Scheckkarten und Schecks sind dann nur im Guthabenbereich abgedeckt. Überziehung nicht möglich oder nur (je nach Spielraum der Geldinstitute) in kleinstem Rahmen, wenn das Konto alsbald wieder aufgefüllt wird.
H
Habenzinsen
Viele Anleger sind oft verwundert , wenn in Zeiten von Wirtschaftsschwankungen sich dann auf Talfahrt bewegen. Bei ihnen handelt es sich nach Aussage des Bankenverbandes um Zinsen, die von den Geldinstituten für die Guthaben beziehungsweise Einlagen ihrer Kunden gezahlt werden. Sichteinlagen, über die von den Kunden auf dem privaten Girokonto jederzeit verfügt werden kann, werden besonders niedrig oder gar nicht verzinst. Für befristete Guthaben wie Spareinlagen oder Termingelder gibt es dagegen mehr. So liegt der sogenannte Eckzins für Spareinlagen im Durchschnitt bei 1,20 Prozent. Und selbst Tagesgelder bringen ohne Mindesteinlage im Mittelwert immerhin 3,12 Prozent derzeitig.
Der Gegensatz zu den Habenzinsen sind die Sollzinsen. Bei ihnen handelt es sich um Zinsen, die von den Kreditnehmern zu zahlen sind. So kosten Dispositionkredite auf dem privaten Girokonto derzeit im Durchschnitt 12.28 Prozent (2009) .
Erstaunlicherweise sinken diese meist viel langsamer als die Habenzinsen, was die Kreditnehmer immer öfter beklagen.
 
Haftpflichtversicherung
wird bald ergänzt
 
Hebel-Darlehen /
-Finanzierung
Bei allen Hebelfinanzierungen ist eine genaue Voranalyse z.B. der Gesellschaft oder des Bankinstitutes und der Vertagsklauseln ratsam.
Es gibt seit jüngerer Zeit für deutsche Kunden die fast noch unbekannte Finanzierungsform mit Hebelwirkung vorwiegend über England und die Schweiz (EU machsts möglich). Bisher galten jedoch die Kriterien an ca. 50.000 Euro. In Form einer Beteiligung ist das jetzt auch von einigen Gesellschaften mit Sparanlagen ab 50 Euro / Mon. oder ab 5.000 Euro Einmalanlage möglich ! Diese Hebelwirkung funktioniert in Kurzform in einem Beispiel dargestellt so:
Sie haben z.B. durch unvorhergesehene Einsparungen am Bau durch Eigenleistung , günstige Bauausführung oder genügend Eigenkapital ca. 10 - 20 % des gesamten Bauvolumens zur Verfügung (z.B. 200.000 Euro Bauvolumen, davon ca. 20 - 40 Tausend Euro) . Sie stellen dieses Kapital in eine Beteiligung gekoppelt mit einer 10-jährigen Bindefrist (Vertragsablauf) . Dieses Kapital wird bei einer normalen Bonität mit einem Vierfachhebel von einer europäischen Bank "gehebelt", das bedeutet : Sie erhalten als Darlehen zu ihren 20 - 40 Tausend Euro nochmals den vierfachen Betrag zu einem momentanen und auch festgeschriebenen Zins von 5% zusätzlich zur Verfügung gestellt. In diesen 10 Jahren erbeiten die Profis der Banken z.B. durch Fondsähnliche Anlagen z.B. 9,5% (in den letzten 30 Jahren waren das zwischenzeitlich auch schon 12%/ Jahr).
Bei einer günstigen Konstellation dieser Form, rechnet man nun z.B. den Gesamtbetrag von 100.000 Euro mit Zinses-Zins-Entwicklung in 10 Jahren hoch, zieht den festgeschriebenen Zins von 5% für das zur Verfügung gestellte Hebeldarlehen wieder ab, so kann nach zehn Jahren eventuell die gesamte Immobilie oder ein Großteil bezahlt werden!
Natürlich ist der Vertag der zu finanzierenden "Hausbank " zu beachten genauso wie der festgelegte Tilgungssatz.
 
Hedge-Fonds
Deutschland macht sich im Kreis der sieben führenden Industrienationen und Russland (G8-Staaten) für mehr Transparenz bei den hoch spekulativen Hedge-Fonds stark. Eine entsprechende Initiative soll unter deutschem G8-Vorsitz verabschiedet werden. Der Sektor der Hedge-Fonds gehört zu den am stärksten wachsenden Anlageformen. Diese Investmentfonds erheben den Anspruch, in steigenden und Fallenden Märkten Gewinne zu erzielen. Ihrem Namen nach versuchen sie, Kurseinbrüche oder Wechselkursschwankungen abzusichern ("to-hedge" - "absichern").
 
Hybridanleihen
Hybridanleihen sind von Unternehmen herausgegebene Wertpapiere und vereinen anleihe- sowie aktienähnliche Eigenschaften. Sie bieten zwar überdurchschnittliche Zinsen, bergen aber auch erhebliche Risiken:
Die Anleihekurse schwanken stark, die Zinszahlungen können unterschiedlich hoch sein oder ganz ausfallen. Ausserdem laufen die Anleger Gefahr, die Anleihen nur schwer wieder los zu werden. Hybridanleihen haben anders als gewöhnliche Anleihen keine überschaubare Laufzeit. Einige von diesen Papieren laufen über 100 Jahre oder unbegrenzt. Hybridanleihen werden von großen Unternehmen herausgegeben, darunter Bayer und Henkel.
Der Zins für Hybridanleihen liegt im Schnitt rund zwei Prozent über dem für normale Unternehmensanleihen. Er setzt sich zusammen aus einem Risikoaufschlag gegenüber sicheren Bundesanleihen und einem weiteren Aufschlag für die lange Laufzeit. Die Zahlungen sind oft an die Geschäftsentwicklung gekoppelt. Jede Anleihe ist unterschiedlich ausgestaltet. Geht der Emittent Pleite, werden die Hybridanleihen nachrangig behandelt.(ohm) (2007)
 
Hypotheken
Der Markt für Hypotheken ist bunt und unübersichtlich. Wann lohnt sich bei der Hypothekenaufnahme der Gang zur Bank um die Ecke und wann sollte man einen Hypothekenvermittler einschalten? Fachleute von Baugeldvermittlungen z.B: Hypothekendiscountsagt: "Wer ein Auto kauft, vergleicht ganz selbstverständlich die Preise. Und wer eine Immobilie finanzieren möchte, sollte ebenfalls dringend die Konditionen vergleichen".
Dazu gehört für den Experten der Gang zur vertrauten Hausbank ebenso wie zum Kreditvermittler. Wer einen Kreditvermittler aufsucht, spart nach Aussagen jedoch viel Zeit und bekommt einen guten Markt überblick über Zinsen. Manches Haus würde beispielsweise aus einem Angebot von über 30 Kreditinstituten ein optimaleres Angebot vermitteln. Baugeldvermittler greifen auch oft auf Kreditvermittler zurück, die keine Filialen in Deutschland betreiben, sonder ihre Darlehen ausschließlich über derartige Kanäle anbieten. So könnten Kunden und Baugeldvermittler Kredite finden, die sie nicht über die Hausbank erhalten könnten.
Bei spezifischen Geschäftsdarlehen ist es auch manchmal ratsam, bei staatlichen Stellen nach Krediten oder Hypotheken nachzuforschen, z.B. KFW-Mittel oder Europäische Entwicklungsdarlehen, zu prüfen. Auch japanische JEN-Finanzierungen hauptsächlich über österreichische Banken machen manchmal Sinn.
 
Hypothekendarlehen
Diese Darlehen sind in der Regel die Günstigsten, da die Banken diese Zinsen mit einem Eintrag, möglichst in der ersten Rangstelle, im Grundbuch absichern müssen um bei event. Rückzahlungsproblemen sich auch als Erster eine einigermaßen hochwertige Deckungsgarantie für die ausgereichten Gelder zu sichern. Diese Darlehen gelten sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden.
I
Inflation
Inflation (Lateinisch inflare = aufblähen) ist, wie es in einer Fachinformation heißt, der Begriff für geldliche Ausweitungsprozesse. Man bezeichnet damit eine Lage , in der die gesamte kaufkräftige Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft größer ist als das gesamte Angebot, das heißt eine Vermehrung der Geldmenge über den den volkswirtschaftlichen Geldbedarf hinaus.
Die großen Inflationen der Jahre 1919 bis 1923 und 1938 bis 1948 waren eng mit der Rüstungs- und Kriegswirtschaft verknüpft und durch übermäßige Staatsausgaben verursacht.
Die Zeichen der Inflation sind steigende Preise und - falls diese durch staatliche Maßnahmen gestoppt werden - die Bildung eines schwarzen Marktes. Häufige Begleiterscheinungen sind Überbeschäftigung der Wirtschaft, geringe Ausfuhren und steigende Einfuhren, Erhöhung der Geldumlaufgeschwindigkeit, rasch aufsteigender folgender Lohnerhöhungen und Flucht der Verbraucher in Sachwerte. Durch die Inflation werden die Gläubiger von Geldforderungen - vor allem die Sparer und Rentner - benachteiligt, während der Kreditnehmer seine Schuld mit entwertetem Geld zurückzahlen kann und der Sachwertbesitzer seine Vermögenswerte behält.
Manchmal liegt auch die Inflationsrate über dem Anlagezins z.B. von Sparbüchern. Damit verliert man eventuell nominal den Gegenwert der Sparbucheinlage gegenüber der Inflationsrate. Daher ist eine Beratung von gesplitteten Anlagemöglichkeiten mit höheren , über dem Inflationsindex liegendem Niveau bei Ihrem Geldinstitut oder Anlageberater sehr empfehlenswert.
Bei niedrigen Inflationsraten über einen längeren Zeitraum spricht man von schleichender Inflation, bei hohen Inflationsraten von galoppierender Inflation oder sogar von Hyperinflation.
 
Inhaberschuldverschreibung
wird bald ergänzt  
 
Insolvenzgeld
Während eines Insolvenzverfahrens können Arbeitnehmer ausstehende Löhne als Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit beziehen. Voraussetzung ist, dass das Insolvenzverfahren bereits eröffnet ist. Ein bloßer Antrag auf Insolvenz reicht nicht. Insolvenzgeld kann auch gezahlt werden, wenn das Insolvenzverfahren mangels Masse abgewiesen wurde.
Anspruch auf Insolvenzgeld haben alle im Innland beschäftigten Arbeitnehmer sowie ins Ausland entsandte Arbeitnehmer, die weiterhin unter das deutsche Sozialversicherungsrecht fallen. Auch geringfügig Beschäftigte, beispielsweise Praktikanten oder Mini-Jobber, können Insolvenzgeld beziehen. Die Höhe des Insolvenzgeldes richtet sich nach den Nettoarbeitsentgeld. Gezahlt wird es nur für den Lohn, der aus den letzten drei Monaten vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens aussteht.
Weitere Forderungen müssen im Rahmen des Insolvenzverfahrensd geltend gemacht werden.
 
Instandhaltungsrücklage
wird bald ergänzt
 
ISIN

Viele Anleger tun sich noch immer mit ISIN schwer: Zwar wurde die altbekannte Wertpapierkennnummer schon vor Jahren durch die neue Kennziffer ISIN (International Security Identification Number) ersetzt. Doch im Sprachgebrauch ist der Wechsel noch nicht überall angekommen.
Um Wertpapiere eindeutig identifizieren und zuordnen zu können, bekommen Aktien, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine und so weiter eine Art "Hausnummer" zugewiesen. Rund fünfzig Jahre war dies die sechsstellige Wertpapierkennnummer, kurz WKN genannt. Im Zuge der Vereinheitlichung der internationalen Finanz- und Kapitalmärkte wurde die WKN durch die ISIN abgelöst. Die WKN wird parallel zur ISIN immer noch von viele Systemen verwendet.
Das neue Code-System soll insbesondere den grenzüberschreitenden Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren erleichtern. Die neue ISIN ist zwölfstellig und setzt sich aus Ländercode, der nationalen Kennnummer und einer Prüfziffer zusammen. Deutsche Aktien oder Anleihen beginnen mit dem Kürzel DE (für Deutschland).

J
Jahresbruttomiete
wird bald ergänzt  
 
Jahresnettomiete
wird bald ergänzt
K
Kfz-Versicherungen
Um bei der Kfz-Versicherung Beiträge zu sparen, müssen Autofahrer nicht unbedingt den Anbieter wechseln. Immer mehr Gesellschaften haben neben ihrem regulären Tarif einen oder mehrere weitere im Programm, die preisgünstiger sind. Das berichtet die in Berlin erscheinende Zeitschrift "Finanztest". (Ausgabe 11 / 2005).
Der Wechsel des Versicherungstarifes ist ebenso wie der Wechsel zu einem anderen Anbieter jährlich regulär bis zum 30. Nivember möglich. Die Preisgünstigeren Zweitangebote der Versicherer heißen z.B. "Spar-", "Basis-" oder Kompakttarif. Häufig sind sie an bestimmte Voraussetzungen wie ein Mindestalter geknüpft oder richten sich nur an bestimmte Personengruppen wie Frauen. Der Leistungsumfang ist meist geringer als bei den regulären Policen. Dennoch könne sich ein Wechsel lohnen. (dpa/08.06)
 
Kapitalabfindung
wird bald ergänzt
 
Kapitalkosten
wird bald ergänzt
 
Kapitallebensversicherungen
wird bald ergänzt
 
Katasteramt
wird bald ergänzt
 
Katasterhandzeichnung (Katasterauszug)
wird bald ergänzt
 
Kleinkredite / Dispokredite / Hausfrauenkredite
Diese Art von Krediten werden meistens in den Zeitungen Angeboten (außer Dispokredite), die jedoch auch zur "Ablösung" mit vorgeschlagen werden können.
Kunden suchen meistens für "dringende Fälle" private Geldgeber oder Kreditvermittler zu finden, um einen momentanen Engpass zu beseitigen. Diese "Dienste" kosten dann, sofern der Kreditvermittler für den Kunden tätig werden kann, bis zu 17 % Zins (manchmal auch mehr) und meistens nicht unerhebliche Bearbeitungsgebühren.
Die Vermittlung und das Risiko für den Geldgeber muss natürlich mitbezahlt werden !
Vorsicht ! Nicht selten werden finanzielle Vorleistungen für " zu prüfende Unterlagen " auch im nicht Erfolgsfall nicht mehr zurückbezahlt und ausgereichte interne Unterlagen auch nicht mehr zurückgegeben.
Achten Sie bitte deswegen vielleicht bei Privatvermittlern auf Referenzen und langjährige Erfahrung.
 
Kontoauszug
Auf einem Kontoauszug sind lückenlos nicht nur die Pluskontostände zu ersehen , sondern auch die meist ärgerlichen Abbuchungen , welche auch den Saldostand monatlich offenlegen.
Die von der Bank ausgeführten Aufträge werden mit Angabe des Buchungsdatums, des Betrages, einer kurzen Beschreibung über die Art des Geschäftes sowie der Valuta (Wertstellung) aufgelistet. Das Valutadatum gibt an, von welchem Zeitpunkt an die Buchung zinsmäßig berücksichtigt wird.
Je nach Vereinbarung mit der Bank werden die Auszüge postalisch zugestellt oder man erstellt sie am Kontoauszugsdrucker. Im Zeitalter von Online-Banking, kann natürlich der Kontostand auch am PC überprüft und ausgedruckt werden.
Um sicherzustellen , dass keine falsche Belastungen oder Gutschriften vorgenommen worden sind, sollte man die Auszüge regelmäßig auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen und Fehler unverzüglich reklamieren. Vierteljährlich erstellt die Bank einen Kontoabschluss. Darin werden die Auslagen und Entgelte der Bank sowie die Zinsen für einen etwa in Anspruch genommenen Kredit und möglicherweise angefallene Guthabenszinsen abgerechnet. Gleichzeitig wird der Abschlusssaldo der vergangenen Abrechnungsperiode mitgeteilt.
Kontoführungsgebühren können von Institut zu Institut sehr unterschiedlich ausfallen.
Auf den Kontoauszügen finden Sie auch die für Auslandsüberweisungen notwendige IBAN- und BIC-Nummer. (Dazu finden Sie unter der Serviceseite 2: Finanzdienst noch ausführlichere Hinweise).
 
Kontoauszüge aufbewahren?
Nachdem manche Produkte mit unterschiedlichen Garantiezeiten bis zu mehreren Jahren reichen, sollten Kontoauszüge mit produktbezogenen Überweisungsangaben, bis zu diesen Zeitpunkt aufgehoben werden.
Bei geschäftlichen Abwicklungen müssen alle Kontoauszüge bis zu 10 Jahren abgeheftet werden.
Der Verbraucher ist zwar nicht verpfichtet seine Kontoauszüge aufzuheben, aber schon zur eigenen Sicherheit sollte man Kontoauszügemindestens bis zu drei Jahren aufheben, da man dann eine Nachweis für die allgemeinen Zahlungen, Nachweis z.B. bim Finanzamt oder auch bei Garantiefällen, die bis zu drei Jahren
 
Kredit - Scoring
Das sogeneanante Kredit-Scoring ist ein Verfahren zur Einschätzung der Kreditwürigkeit von Verbrauchern. Das Ergebnis wird in der Kennzahl (Score) ausgedrückt. Banken nutzen das Verfahren, um ihr Privatkundengeschäft zu optimeren.
Kritiker befürchten immer öfter eine Diskriminierng wegen Geschlecht, Alter oder auch Rasse, da die Bewertungen noch sehr unterschiedlich ausfallen, auch die Pflicht der Benachrichtigung des Kunden und zur Auskunftserteilung würden angeblich noch nicht ausreichend beachtet.
 
Kündigungsfristen bei versch. Versicherungsarten
Bei vielen Versicherungen ist nicht nur die Kündigungsfrist von KFZ zu beachten, sondern auch z.B. bei privater- Hausrat-, Haftpflicht-odr Rechtsschutzversicherungen.
Als Termin gilt bei viele n Versicherungen der 30. September. Ist bei einer geplanten Kündigung oder ein Wechesel vorgesehen, so sollten sie sich ihre Police genau ansehen, denn wenn die Kündigung nicht bis spätestens zu diesem Zeitpunkt bei der Assekuranz eingegangen ist, bleibt der Vertrag automatisch ein weiteres Jahr bestehen.
Kurs-Gewinn-Verhältnis
Ist eine bestimmte Aktie zum aktuellen Kurs kaufenswert oder nicht? Eine wichtige Kennzahl zur Beantwortung dieser Frage ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
Es wird ermittelt, indem der Kurs einer Aktie durch den Unternehmensgewinn pro Aktie dividiert wird. Meist wird dabei der geschätzte zukünftige Gewinn zugrunde gelegt. Bei einem KGV von unter zwölf gilt eine Aktie in der Regel als preiswert. Liegt das KGV hingegen über 20, erscheint sie als teuer. Um eine Aktie korrekt einzustufen, sollte ihr KGV immer mit dem anderer Aktien der gleichen Branche verglichen werden.
Wachstumsunternehmen , denen in den kommenden Jahren hohe Gewinnsteigerungen zugetraut werden, weisen ein höheres KGV auf als Aktien von Unternehmen mit langsam wachsenden Gewinnen. Dennoch können Wachstumswerte auch bei hohem KGV "günstig" sein - wenn sie nämlich später die in der aktuellen Börsenbewertung enthaltenen Wachstumerwartungen erfüllen.
Auch die Konstanz der Gewinne spielt eine Rolle: Unternehmen mit stetigen Gewinnzuwächsen werden höher bewertet als solche mit stark schwankenden Gewinnen. Stark zyklische Werte weisen daher meist ein geringes KGV auf. Das KGV ist ist hilfreich, aber um die Preiswürdigkeit einer Aktie einzuschätzen, empfiehlt es sich, das KGV nur als eines von mehreren Bewertungskriterien heranzuziehen.
L
Leasing
Siehe dazu ausführlichen Servicebericht auf Seite 2: Leasing
Lebensversicherung
Lebensversicherungen werden wie der Name schon ausdrückt für die Absicherung des "Erlebens", Darlehens, zur Absicherung der Hinterbliebenen oder auch zur Absicherung von Sachgütern abgeschlossen.
Sie dazu auch "Risikoschutzplan-Lebensversicherungen", weiter unten.
Zur Absicherung von Darlehen gibt es die flexible Risikolebensversicherung mit oder ohne Berufsunfähigkeitsschutz. Sie eignet sich vor allem zur Absicherung von Bank- oder sonstiger Verpflichtungen.
Wer beispielsweise ein Eigenheim erwirbt, gestaltet die Finanzierung zumeist als Annuitätendarlehen:
Mit Zins und Tilgung sinkt dabei Jahr für Jahr die Restschuld.
Eine flexible Risikolebensversicherung bietet dafür die maßgeschneiderte Absicherung. Bei ihr passt sich die Versicherungssumme dem fallenden Verlauf der Darlehensschuld an.
Ohne Überdeckungen ist der Beitrag dabei besonders niedrig. Bei einem Grundkonzept, das den meisten Bedarfssituationen gerecht wird, passt sich die Versicherungssumme exakt der Restschuld des Bankdarlehens an. Durch die Angabe von Zinssatz, Darlehenssumme und Darlehenslaufzeit lassen sich nämlich die Entwicklung der jeweiligen Restschuld und damit der Verlauf der Versicherungssumme bestimmen.
 
 
Lebensversicherungs-
Verkauf
Beim Verkauf (nicht Abtreteung) ihrer Lebensversicherung (Police) , sollten sich Verbraucher nicht auf eine Kaufpreisstreckung einlassen. Davor warnt die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Dabei wird nur Teil des Kaufpreises ausbezahlt, den Rest gibt es in Raten über mehrere Jahre. Wird der Käufer vorher insolvent, ist der Restbetrag verloren. Grundsätzlich sei der Verkauf von Lebensversicherungen aber eine gute Alternative zur Vorzeitigen Kündigung des Vertrages, so die Verbraucherschützer.
(dpa 06.06)
Es gibt Gesellschaften, die kaufen eine Lebensversicherung bis zum derzeitigen Rückkaufswert dem Versicherten mit einer speziellen Abtretung ab, der Versicherte bleibt jedoch Kunde bei der ursprünglichen Gesellschaft. Der eventuelle Gewinn dieser Aufkaufs-Gesellschaften liegt nur in der Spekulation, dass der später immer höher werdende Überschussanteil des vorausgelegten X-ten Geldwertes , also Restlaufzeit des Versicherten, das "Voraus-Darlehen" in Form einer Art "Beleihung" (Verkauf), durch die gestiegenen Restwerte wieder aufholen kann.
Meistens sind jedoch gewisse Laufzeiten und Restlaufzeiten Voraussetzung für einen Verkauf.
M
Maklergebühren im
Wohnungsvermittlgs.-Gesetz
Genauere Auskunft siehe unter Makler dann weiter zur Serviceseite 2
 
Mischfonds
Wer bei der Kapitalanlage sowohl von der Sicherheit von Rentenpapieren als auch von den Chancen der Aktien profitieren will, für den sind Mischfonds mit ihrem Mix aus Anleihen und Dividendenpapieren die richtige Anlageform. Derartige Mischfonds bieten einen großen Anlagespielraum, heißt es in einer Fachinformation der Postbank. Wachstumschancen von Aktienengagements können dabei mit Renditen aus festverzinslichen Wertpapieren kombiniert werden. Die Mischung bewirkt eine überdurchschnittliche Wertentwicklung - im Vergleich zur reinen Rentenanlage - und gleichzeitig eine Reduzierung von Wertschwankungen - im Vergleich zur reinen Aktienanlage.
Der Manager eines Mischfonds teilt die Anlegergelder entsprechend seiner Einschätzung beispielsweise in die Vermögensklassen Renten und Aktien auf. Ein defensiver bzw. ausgewogener Mischfonds hat häufig eine Aktienquote von 25 oder 50 Prozent. Dagegen hat ein offener Mischfonds eine Aktienquote von nicht selten 80 Prozent. Bei einem Mischfonds mit variabler Zusammensetzung beträgt die Aktienquote beispielsweise zwischen 50 und 100 Prozent.
N
Nachhaltigkeitsfonds
Ein Nachhaltigkeitsfonds ist ein Investmentfonds, der in Aktien oder in Schuldverschreibungen von Unternehmen investiert, deren Geschäftspolitik neben ökonomischen auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt. Der Begriff Nachhaltigkeit (englisch: Sustainability) hat in den vergangenen Jahren an Bekanntheit gewonnen und spielt auch bei der Kapitalanlage eine wachsende Rolle, heißt es in einer Fachinformation der DekaBank.
O
Öffentliches Kaufangebot
Vor "öffentlichen Kaufangeboten" warnt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). In letzter Zeit seien verstärkt derartige Angebote im Markt, mit denen Anleger über den Tisch gezogen werden sollen. Die Masche ist einfach und für die Abzocker fast kosten- und risikolos.
Zunächst werden Banken via Wertpapierermittlung darüber informiert, dass ein sogenanntes "öffentliches Kaufangebot" für die Aktien eines Unternehmens gemacht wurde. Diese Information leiten viele Kreditinstitute dann an diejenigen ihrer weiter, die die betreffenden Papiere im Depot haben, obwohl die gebotenen Preise oft unangemessen sind.
Ziel dieser öffentlichen Angebote sind in erster Linie Anleger, die Aktien in ihren Depots haben, die nicht mehr börsennotiert sind. Dass in der Regel auch solche Papiere ein funktionierender außerbörslicher Markt existiert, ist nicht allen Anlegern bekannt. Genau diese Unwissenheit machen sich Unternehmen bei öffentlichen Angeboten zu nutze, damit weniger versierte Anleger ihre Aktien deutlich unter Wert verkaufen.
 
Oldtimer als Sachwerte
Goldbarren in der Garage Bericht dazu auf unserer Serviceseite 2: Oltimer - klick hier-
 
Onlinekauf dokumentieren
Trotz gesetzlich besserem vorgesehenem Schutz , empfiehlt es sich beim Einkaufen oder Ordern über das Internet alle Bestellschritte und die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Händlers oder Anbieters auszudrucken oder sicher zu speichern. Bestätigt der Anbieter die Bestellung per Mail, so sollte auch diese aufbewahrt werden. Somit ist der Kunde immer in einer guten Ausgangsposition, wenn z.B. der Händler oder Anbieter auch bei E-Bay einen anderen Gegenstand als den bestellten oder gar nicht liefert oder sogar sich womöglich in der Zwischenzeit auf geänderte Bedingungen beruft. Auch wenn die Bestellung in Ordnung war und dem Kunden, die Ware nicht gefällt, kann er sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen an den Verkäufer zurückschicken. Dieser muss in der Regel den Kaufpreis zurückerstatten. Die Rücksendekosten muss der Händler jedoch meist nur erstatten, wenn der Artikel mehr als 40 Euro beträgt.
Also trotzdem die AGB's vorher genau studieren und am besten abspeichern.
P
PIN
PIN ist, wie aus einer Bankeninformation hervorgeht, die Abkürzung für Persönliche Identifikationsnummern.
Die PIN ist eine vier- bis achtstellige Geheimzahl, die zur (Kredit-) Kartennutzung autorisiert und zur Sicherung von Online-Banking angegeben werden muss. Eine ec-/ Maestro-Karte in Verbindung mit der PIN kann beispielsweise zum Abheben von Bargeld an den Geldautomaten genutzt werden,
zum bargeldlosen Bezahlen an autorisierten Kassen und zum Aufladen der Geldkarte an Ladeterminals.
 
Privatdarlehen
Diese Darlehen werden in der Regel nur von Hausbanken, die den Kunden bereits mehr als 12 Monate durch "geregelte" Kontobewegungen kennen, zu einigermaßen vernünftigen Zinsen ausgereicht. Als Kriterien gelten jedoch auch hier die strengen Bonitätsprüfungen wie z.B. den anderen Darlehensarten. Meistens wird dann dieser Kredit mit einer Risiko-, Kapitallebensversicherung oder einem Bausparvertrag oder einer banknahestehenden Besicherung im Zusagefall gekoppelt.
Darlehen übersteigen meistens nicht die Grenze von 100.000 Euro und auch in der Regel einem festen Rückzahlungsplan unterworfen.
 
Private Equity
In der derzeitigen Koalition Januar 2007 gibt es Pläne, Private-Equity-Firmen strengeren Regeln zu unterwerfen, um umstrittene und für die Volkswirtschaft schädliche Unternehmenszerschlagungen zu vermeiden. Hintergrund sind Negativbeispiele, bei denen die Finanzfonds gesunde Firmen und Branchenweltmarktführer an den Rand des Ruins getrieben haben. Regulierungsvorschriften gibt es derzeit noch nicht. Ziel ist aber auch, den Standort Deutschland für Private-Equity attraktiver zu machen. Denn auch Mittelstandsfirmen benötigen frisches Geld. Ein entsprechendes Gesetz soll ab 2008 an gelten.
 
Private-Label-Fonds
Ein Private-Lavel-Fonds ist ein Fonds, der mit dem individuellen Markennamen (Label) des jeweiligen Initiators versehen ist. Eine Private-Label-Strategie bietet sich vor allem für kleinere Anbieter wie beispielsweise Vermögensverwalter an, für die die Auflegung eigener Fonds aus rechtlichen und/oder betriebswirtschaftlichen Gründen keine Alternative darstellt. Üblicherweise übernimmt eine Kapitalanlagegesellschaft das Management, während der Vertrieb über den externen Fondsinitiator abgewickelt wird.
Q
 
R
Reits
Die Einführung börsennotierter Immobilien-Gesellschaften bleibt umstritten. Union und Wirtschaft sind dagegen, bei den Real Estate Investment Trusts (REITs) große Teile von Wohnimmobilien auszuklammern. Dies sieht aber der Gesetzentwurf von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) derzeit im Januar 2007 vor, mit dem er auf Bedenken der SPD sowie der Komunen und Mietverbände reagiert hat.
Bei Reits handel es sich um börsennotierte Immobiliengesellschaften, die einen Großteil ihrer Gewinne an die Aktionäre ausschütten und dafür von der Körperschaftssteuer (Stand 2008) befreit werden. Anders als bei offenen Immobilienfonds, deren Immobilienvermögen durch einen unabhängigen Sachverständigenausschuss bewertet wird, wird der Wert des Reits - ähnlich wie bei Wertpapieren - durch Angebot und Nachfrage am Kapitalmarkt ermittelt.
Auf Grund ihrer individuellen Rentdite-Struktur ergänzen Reits auf sinnvolle Weise das Anlagespektrum innerhalb der Vermögensklasse "Immobilien" und stellen eine Alternative zu offenen Immobilienfonds dar.
 
Rentenfonds
Rentenfonds enthalten hauptsächlich verzinste Wertpapiere wie Bundesanleihen, Pfandbriefe, Kommunalobligationen und Industrieanleihen.
Dies sind Wertpapiere mit einer festen Laufzeit, bei denen der Emittent eine feste jährliche Verzinsung auf das eingesetzte Kapital sowie am Laufzeitenende die Rückzahlung der Anleihe zum Nominalwert garantiert. Aufgrund der regelmäßigen Zinszahlungen werden Anleihen auch Renten genannt. Emittenten von Rentenpapieren sind zum Beispiel Staaten und öffentliche Körperschaften sowie Unternehmen.
Anleihen haben im Vergleich zu Aktien ein geringes Kursrisiko und gelten daher als weniger schwankende und damit sichere Anlage. Aufgrund der Bonitätsunterschiede der einzelnen Emittenten gibt es auch hier unterschiedlich starke Kursschwankungen. Die höhere Sicherheit der Rentenpapiere bedeutet aber auf der anderen Seite auch geringere Ertragschancen. Als Faustformel gilt: Je kürzer die Laufzeiten und je höher die Bonität des Schuldners sind, desto geringer sind die Kursschwankungen des Fonds.
 
Riester-Produkte
Unterschiede bei Riester-Produkten, laut Ausgabe der Zeitschrift "Finantest" (Ausgabe 11/2006).
Anlage -Angebote für die sogenannte Riester-Rente erwirtschaften Renditen in ganz unterschiedlicher Höhe. Das geht aus einer Untersuchung der Stiftung Warentest in Berlin hervor. So brachte ein guter Fondssparplan in den vergangenen Jahren annähernd zehn Prozent Rendite - ein schlechter lediglich rund zwei Prozent, so die Experten im "Finanztest".
Die äußerst sicheren Banksparpläne dagegen hätten über eine lange Laufzeit eine Renditeaussicht von drei bis fünf Prozent. Diese eignen sich für ältere Sparer, da sie bei kürzerer Laufzeit eine hohe Sicherheit bieten, hieß es.
 
Risiko-Lebensversicherung
Risikolebensversicherungen dienen mehreren Arten von Absicherungsmöglichkeiten.
Z.B. Zur Absicherung von Darlehen gibt es die flexible Risikolebensversicherung mit oder ohne Berufsunfähigkeitsschutz. Sie eignet sich vor allem zur Absicherung von Bank- oder sonstiger Verpflichtungen.
Siehe auch unter "Risikoschutzplan" weiter unten.
Diese Spalte wird demächst noch weiter ergänzt.
 
Risikomamagement
Für das Risiko des "Langen Lebens" gibt es, wie es in der Fachinformation der Cosmos Lebensversicherung heißt, folgende grundsätzliche Entscheidungshilfen für die Versicherung: Demnach sollte man beim Risikomanagement zur privaten Altersversorgung den Risikoschutz vom Kapitalaufbau trennen.
Das hat mehrere Vorteile: Zum einen eine höhere Rendite, weil der Kapitalaufbau nicht durch die Kosten für den Risikoschutz geschmälert wird. Außerdem ist es bedarfsgerecht, weil existenzielle Risiken günstig und ohne Über- oder Unterdeckung abgesichert werden können. Zusätzlich gibt es eine höhere Flexibilität , weil der Kapitalaufbau auch später begonnen und in finanziellen Notzeiten unterbrochen werden kann, ohne dass der existenzielle wichtige Risikoschutz verloren geht. Weiter besteht eine hohe Transparenz, weil der Kunde erkennt, wofür seine Beiträge verwendet werden.
Ausserdem ist es ratsam eine Risikoversicherung in jungen und "gesunden Jahren" abzuschließen, erstens wegen der niedrigeren und meistens bleibenden Anfangsprämien, zweitens wegen der meistens noch nicht ins Gewicht fallende Gesundheitsfragen und drittens ist es in der Regel möglich später das Risiko durch höhere Beiträge wieder anzupassen.
 
Risikoprämie
Unter Risikoprämie versteht man die Überrendite einer risikoreicheren gegenüber einer risikoärmeren Anlageform. Zum Beispiel weisen Aktien, wie auf lange Sicht in der Regel eine höhere Rendite als Anleihen auf. Das gleiche gilt tendenziell für Unternehmensanleihen im Vergleich zu Staatspapieren. Die Risikoprämie "entschädigt" den Anleger für die vergleichsweise höheren Kursschwankungen seiner Geldanlage.
Doch die Finanzkrise hat diese Grundregeln der Kapitalanlage zumindest kurzfristig auf den Kopf gestellt. Eine Risikoprämie als Entschädigung für höhere Kursschwankungen weisen Aktien derzeit gegenüber Anleihen noch nicht einmal aus, wenn man sehr lange Zeiträume betrachtet. So haben sich nach der BVI-Statistik per 31.Dezember 2008 Aktienfonds Europa in 25 Jahren um jährlich 5,5 Prozent, (30 Jahre: 6,1 Prozent) erhöht und Eurorentenfonds um 5,9 Prozent (6,1 Prozent).
 
Risikoschutzplan
Mit einer Risikolebensversicherung kann gegen geringe Beiträge ein hohes Versorgungskapitel für die Absicherung der Familie erreicht werden, heißt es in einer Fachinformation der Cosmos Lebensversicherung. Oft ist der Bedarf an Hinterbliebenenschutz in jungen Jahren groß, nimmt jedoch im Laufe der Zeit ab. Häufige Gründe : Die Kinder werden erwachsen und damit finanziell selbstständig, oder es hat sich bereits ein finanzielles Polster gebildet, das im Todesfall zur Verfügung steht.
Für diesen voraussehbar abnehmenden Bedarf sieht der Risikoschutzplan eine jährlich fallende Versicherungssumme vor - bei konstantem Beitrag.
De Kund e bestimmt die Anfangssumme selbst und legt somit automatisch den weiteren fallenden Verlauf fest. Teure Überdeckungen entfallen und der Beitrag wird besonders niedrig.
 
Risikoverminderung
Geldanlagen mit hoher rentabilität sind nur deshalb möglich, weil sie mit gewissen Risiken verbunden sind. Aktien beispielsweise unterligen großen Kursschwankungen. Dass birgt einerseits die Chance, schnell hohe Gewinne zu erzielen. Anderseits können die Kurse jederzeit wieder fallen. Derjenige . der sein Geld nicht von heute auf morgen verfügbar braucht, wartet deshalb einfach ab, bis die Kurse eventuell wieder steigen. Braucht er sein Geld jedoch kurzfristig, muss er seine Anteile Verkaufen. Risiko und Chance liegen also eng beieinander. (Siehe dazu auch unter Stock-Loss-Order):
Zu den wichtigsten Anlageprinzipien gehört die Risikominderung durch Streuung. Dabei machts die Mischung. Anleger, die ihr gesamtes Vermögen in eine einzige Anlage form oder in ein einziges Weretpapier investieren, gehen nähmlich ähnlich wie beim Roulette ein hohes Risiko ein. Dieses Risiko lässt sich jedoch durch Verteilung der Mittel auf mehrere verschiedene Anlageformen beziehungsweise Wertpapiere entscheidend mindern. Es gibt aber auch die Risikominderung durch einen langen Anlagehorizont. Denn auch die "Streuung über die Zeit" hilft bei der Vermeidung von Risiken.
 
Rohstofffonds
Die derzeit beliebten Rohstofffonds sind Investmentfonds, die vorwiegend Wertpapiere von Emittenten erwerben, die im Rohstoffsektor tätig sind.
Hierzu zählen Bergbauunternehmen und Ölgesellschaften. Je nach Ausrichtung des Fonds kann der Kreis auch um Unternehmen erweitert werden, die sich auf Agrarrohstoffe wie etwa Baumwolle oder Zucker konzentrieren.
Die Anlagerichtlinien können auch vorsehen, dass der Fonds unmittelbar in Rohstoffe investiert. Aus Gründen der Praktikabilität werden die Rohstoffe in diesen Fällen nicht physisch erworben, sondern über Zertifikate verbrieft.
S
Sollzinsen
Siehe dazu unter Habenzinsen
 
Sparer
müssen realistisch bleiben
Bonn.(dpa) 2007.
Sparer sollten sich ralistische Ziele setzen, wenn sie regelmäßig Geld zurücklegen wollen. Andernfalls drohen Frustrationserlebnisse. Auch bei einfachen Zielen wie dem Schaffen eines geringen Sicherheitspolsters muss sich die monatliche Sparrate in einem angemessenen Rahmen bewegen.
Dieser orientiert sich am Einkommen. Bei der Festlegung hilft eine simple Rechnung: Wer in einem Jahr 2000 Euro auf dem Sparbuch haben möchte, teilt diesen Betrag durch zwölf. So ergibt sich eine monatliche Sparrate von 167 Euro. Ist absehbar, dass diese Summe nicht dauerhaft am Monatsende übrig bleibt, muss das Sparziel neu definiert werden.
  Sparzinsen richtig abheben Verbraucher sollten Sparzinsen aus Sparanlagen rechtzeitig abheben. Laut Bundesverband deutscher Banken müssen Zinsen zum Beispiel für Festgeld mit ein- bis vierjähriger Laufzeit in der Regel bis Ende Februar abgehoben werden. Sonst lägen sie ebensolange fest , wie das eigentliche Guthaben. Eine Abhebung nach diesem Termin behandelten Banken als vorzeitige Kapitalrückzahlung, für die Kunden eine Zinsminderung in Kauf nehmen müssten. Auch beim Sparbuch mit dreimonatiger Kündigungsfrist gilt, die bis End Februar nicht abgehoben worden sind, dem Kapital zugeschlagen werden.
 
Spenden
Die derzeitige Koalition lotet Wege aus, um gemeinnützige Arbeit und Spenden stärker zu fördern, Unter dem Motto: "Hilfen für Helfer" sind großzügigere Steuervergünszigungen geplant. Diese sollen rückwirkend für den 1. Januar 2007 gelten. Nach den Vorstellungen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) soll das Maßnahmenpaket 400 Millionen Euro kosten.
 
Squeeze-out
Squeeze-out bedeutet ins Deutsche übersetzt "herausquetschen" und beschreibt den den erzwungenen Ausschluss von Minderheitsaktionären aus einer Aktiengesellschaft durch den Hauptaktionär. Damit kann der Hauptaktionär , wenn er mindestens über 95 % des Grundkapitales verfügt, die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre zu seinen Gunsten erwirken. Der Beschluss eines Squeeze-out muss von der Hauptversammlung gefasst werden. Mit der Eintragung des Beschlusses in das Handelsregisters gehen alle Aktien der Minderheitsaktionäre auf den Hauptaktionär über.
 
Stille Reserven
Stille Reserven dienen den Lebensversicherern als Sicherheit, um dauerhaft alle Verträge erfüllen und langfristig ein kontinuierliches Verzinsungsniveau bieten zu können.
An folgendem Beispiel lässt sich erkennen, wie solche Polster zustande kommen: Aktien werden zu ihrem beim Kaufdatum gültigen Wert in der Bilanz verbucht. Steigen sie nun im Kurs, gilt dieser Zuwachs als "stille Reserve". Durch Verkauf dieser Aktien realisiete Gewinne fließen zum Teil in den Schlussüberschuß ein. Das Bundesverfassungsgericht hat hier moniert, dass die Gesetze derzeit (2006) nicht vorschreiben, in welcher Form die Versicherungsnehmer an den nicht realisierten stillen Reseven zu beteiligen sind.
Weil die Kurse gegenüber den bilazierten Werten aber auch dramatisch fallen können, werden im schlimmsten Fall aus "stillen Reserven" so genannte "stille Lasten".
 
Studienkredite
So genannte Studienkredite können in Deutschland über KfW-Studienkredite der KfW-Bank ab sofort beantragt werden. Dies geschieht entweder bei Kreditinstituten oder bei Studentenwerken, so die Förderbank des Bundes.
Unabhängig vom Einkommen der Eltern, vom eigenen Einkommen durch den Studentenjob und vom Studienfach umfasst die Förderung monatlich zwischen 100 und 650 Euro. Die genaue Höhe kann vor jedem Semester neu festgelegt werden. Die Förderung reicht in der Regel bis zum 10 Fachsemester. Der nominale Zins ist variabel, zum Programmstart beträgt er derzeit pro Jahr 5,1 Prozent. (2007)
Weitere Info: www.kfw-foerderbank.de
 
Stop-Loss -Order
Der jüngste Börsencrash 2008 hat die Anleger erschreckt. Doch viele halten ihre Aktienbestände noch. Aber sie wollen ihre Gewinne der vergangenen Jahre bei weiteren Kursverlusten nicht dahinschmelzen sehen. Für sie gibt es die Stop-loss-Order gleichsam als Schleudersitz gegen Kursrückgänge. Durch sogenannte Stopp-Loss-Orders legen Anleger eine Kursuntergrenze fest, bei deren Erreichen die Aktienanlagen sofort verkauft werden. Wenn ein Privatanleger der Bank den Auftrag gibt, die Aktien bei Erreichen dieser Stopp-Loss-Marke zu verkaufen, ist er zumindest vor allzu drastischen Verlusten gefeit.
Anleger sollten die Marken aber nicht zu knapp unter dem letzten Höchststand setzen. Denn dann könnte eine zu starken Kursschwankungen neigende Aktie schon von vorübergehenden Turbulenzen an der Börse aus dem Depot fliegen. Und der Anleger verpasst womöglich einen nachfolgenden Kursaufschwung. Wird die Marke dagegen zu tief gesetzt, ist die Kurssicherung nicht optimal und der Anleger eigentlich nur vor besonders extremen Einbrüchen an der Börse geschützt.
SCH
Scheidemünze
Die Scheidemünze ist eine Münze, deren Metallwert unter ihrem Nennwert liegt. Im Zeitalter der Metallwährungen unterschied man zwischen vollwertigem Geld (Kurantmünzen) , bei denen der Metallwert und der Nennwert übereinstimmten oder auch den Scheidemünzen.
Alle heute im Umlauf befindlichen Münzen sind alle Scheidemünzen.
 
Schneeballsystem
Schneeballsysteme sind oft "gut verpackte Vertiebsaussichten" und Versuche von betrügerischen Organisationen, arglos den Anlegern Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft wird das auch mit einer Warengruppe "verpackt", die man erst einmal selbst bezahlt und dann weitervertreiben "darf".
Im Finanzanlagebereich ist es oft ein Lockvogel mit einem Renditeversprechen, das weit über dem Durchschnitt liegt. Wer Geld beim Anleger anlegt, könne innerhalb kürsester Zeit sein Kapital vervielfachen, heißt es dann meistens. Bei näherer Nachfrage nach der Anlagestrategie werden oft nebulöse Begriffe wie "Handelbare Kreditbriefe", Bankgarantiegeschäfte oder Beziehungen zu den obersten Etagen genannt.
In Wirklichkeit werden oft die ersten Ausschüttungen der bereits eingetretenen Anleger aus den Einzahlungen neuer Kunden bestritten. Die neuen Kundengelder werden meist nicht in irgendwelche Wertpapiere oder Geschäfte investiert, sondern gleich zum Teil aus "Ausschüttung" an bestehende Investoren ausgezahlt. Das geht so lange gut, bis die Zahl der neu eingetretenen Kunden viel höher ist als die Zahl der Bestandskunden.
Begleitet wird das meistens, wegen der schnellen Entwicklung, von gross angelegten Seminaren oder "Empehlungskunden", bei denen der Empfehler mit grossen Vermittlungsprovisionen gelockt wird.
Bevor der Luftballon dann platzt haben die ersten Anleger dank der Arglosigkeit der Nachfolger und als "Vorzeigeobjekt" oft stattliche Gewinne erzielt. Die Späteinsteiger verzeichnen dann den Totalverlust!
Diese betrügerischen Schneeballsysteme erfüllen in der Regel den Tatbestand des gewerbsmäßigen Betrugs.
Schneeballsysteme sind jedoch nicht zu verwechseln mit dem von seriösen Firmen angebotenen MLM - Multi-Level-Marketing.
Jahrelange Erfolge und gute Auskünfte können da eventuell sehr dienlich sein.
 
Schriftverkehr mit Banken
Banken müssen den Schriftverkehr mit ihren Kunden sechs Jahre lang aufbewahren. Danach sind Ansprüche von Verbrauchern bei möglichen Streitigkeiten verjährt. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts München hervor, auf das die Schutzgemeinschaft für Bankkunden in Erlangen hinweist. (Az.: 19 u 5845/05).
Denach könnten Bankmitarbeiter nach sechs Jahren nicht mehr mit Vorwürfen konfrontiert werden, die sich auf die Unterlagen beziehen, so die Schutzgemeinschaft. (dpa) 02/06
 
Schufa - Eintragungen
wird bald ergänzt
 
Schutz bei Berufsunfähigkeit
Weil die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht ausreicht, um den Lebensstandart zu sichern, ist privater Schutz bei Berufsunfähigkeit (BU) notwendig. Die versicherte Rente sollte sich dabei am Nettoeinkommen orientieren.
Wichtig ist dabei , dass auch Gehaltssteigerungen sowie die Wirkungen der Inflation berücksichtigt werden. Dafür lässt sich beispielsweise die so genannte Dynamik vereinbaren. Dann steigt mit dem Versicherungsbeitrag im Laufe der Jahre auch die versicherte Berufsunfähigkeitsrente automatisch an.
ST
Stiftungen / Zustiftungen
Siehe dazu auch unsere Rubrik Stiftungen mit dem Serviceteil ( klick links ).
T
TER
TER, dieser Begriff bedeutet: Total Expense Ratio und bedeutet soviel wie die wesentlichen Kosten eines Investmentfonds in Prozent vom durchschnittlichen Fondsvermögen und wird auch als Gesamtkostenquote bezeichnet, umfasst unter anderem die jährlichen Aufwendungen für Fondsmanagement, Depotbank, Rechtsberatung und Publikation. Nicht berücksichtigt werden allerdings die Kosten für den Kauf und den Verkauf von Wertpapieren, ausgabeaufschlägen und etwaige erfolgsabhängige Managmentgebühren.
Kein Wunder also, dass nach Ausgabeaufschlägen und Gesamtkostenquote für den Anleger oft nur wenig übrig bleibt .Bei den beliebter werdenden Direktanlagen sparen sich die Anleger deshalb einen Teil dieser Kosten.
Thesaurieren
Die Dividendensaison steht vor der Türe. Doch nicht über jeden Aktionär wird ein Füllhorn ausgeschüttet. Manchmal ist die Ausschüttung nur bescheiden, weil thesauriert wird.
Unter Thesaurieren (lat. thesaurus = Schatz, horten) versteht man das außergewöhnliche Anhäufen von Edelmetallen, Münzen, und Geldnoten durch Private. Gewinnthesaurierung ist dagegen die Zurückhaltung der Gewinne eines Unternehmens, heißt es in einer Fachinformation der Sparkassenorganisation. Ziel ist dabei die innere Stärkung der Aktiengesellschaft.
Bei den Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften stoßen hier oft die gegensätzlichen Interessen von Kleinaktionären (sie wünschen eine höhere Gewinnauschüttung) und Großaktionären beziehungsweise Management (sie streben eine Gewinnthesaurierung an) aufeinander.
Auch bei Kapitalgesellschaften gibt es so genannte Thesaurierungsfonds. Doch das wird dem Anleger vorher mitgeteilt. Diese Fonds schütten wenig oder gar keine Gewinn aus. Die Zins- und Dividendeneinnahmen werden wieder investiert.
Aus bei gewissen Zahlungsverkehren spricht man von einer Thesaurierenden Abwicklung.
 
Tilgungssatz
Als Tilgungssatz bezeichnet man die Tilgung die zusätzlich bei einer Kreditausreichung zu den Zinsen und der Rückzahlungszeit hinzugerechnet wird.
Bei einem höheren Tilgungssatz verkürzen sich also auch die eigentlichen Kreditzahlungen, sowie die längerfristigen Zinszahlungen.
Jedoch höhere Tilgungsraten können auch ein höheres Rückzahlungsrisiko bergen!
Eine nicht verbindliche Faustregel von Tilgungssätzen lautet wie folgt:
1,0 % Tilgung ca. 30 Jahre Rückzahlung Zins und Tilgung.
1,6 % Tilgung ca. 16 Jahre Rückzahlung Zins und Tilgung
2,0 % Tilgung ca. 13 Jahre Rückzahlung Zins und Tilgung
3,0 % Tilgung ca. 10 Jahre Rückzahlung Zins und Tilgung
Vorzeitige Sondertilgungsraten in der Regel 5% / Jahr (meistens vertraglich möglich), verändert natürlich die Faustregel und den tatsächlich mit der Bank abgeschlossenen Rückzahlungsplan.
 
Time -Sharing
Eine Time-Sharing-Beteiligung verkörpert ein befristetes Wohnrecht in einer Ferienwohnung. Dabei erwirbt der Käufer das Recht, eine Ferienwohnung eine bestimmte Anzahl von Wochen im Jahr zu bewohnen. Manche Anbieter verkaufen statt einzelner Wohnrechte Guthabenpunkte, die je nach Attraktivität und Saison in verschiedenen Ferienwohnanlagen genutzt werden können.
Diese Anlageform ist in aller Regel nicht immer sinnvoll, heißt es in einer Fachinformation der Verbraucherzentrale. Zum Kaufpreis für das Wohnrecht kommen noch Nebenkosten für Unterhalt und Hausverwaltung. Zudem muss die Anreise stets aus eigener Tasche bezahlt werden. Häufig wurden schon Wohnrechte zu Anlagen verkauft, die überhaupt nicht existierten oder sich als Bauruinen entpuppten. Oftmals nutzen unseriöse Anbieter die Urlaubsstimmung im Ferienland aus, um auf Verkaufspartys Verträge unterzeichnen zu lassen und Geld einzusammeln. Weil die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen oder Rückabwicklungen im Ausland schwierig ist, haben Anleger in solchen Fällen kaum eine Chance, ihr Geld wieder zu sehen.
Sollte sich ein Anleger bei einer seriösen Firma für ein Time-Sharing-Modell interessieren, so bekommt er in der Regel dementsprechende Referenzen, meistens ist das mit einer Einladung zu einer bestehenden Anlage verbunden. Auf jeden Fall sind seriöse Firmen nicht auf die schnelle Vorauszahlung angewiesen.
Manchmal bekommt man auch über die Betreibergesellschaften günstige Ablösungsverträge für bestehende Modelle, da z.B. die ursprünglichen Time-Sharing-Nehmer aus Altersgründen den Vertrag weiterverkaufen möchte, dabei jedoch die genauen Vertragsbdingungungen studieren.
 
Turn-arounds
Turnarounds sind, wie es in den Fachinformationen des Bankenverbandes heißt, Aktien von Gesellschaften, die große Teile ihres Wertes verloren haben. Die sehr niedrigen Kurse der Wertpapiere verlocken Anleger zum Kauf in der Hoffnung, dass eine Sanierung des Unternehmens greift und die Kurse sich in der Folge wieder erholen.
Nicht immer gelingt die Sanierung. Der Kauf potenzieller Turn-around-Aktien ist deshalb eine riskante Investition, bei der auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen ist. Überdies setzen solche Spekulationen Erfahrung und Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge voraus. Diese Aktien können durchaus einem soliden Aktiendepot beigemischt werden, aber sie sollten nie einen zu hohen Anteil am Gesamtdepot ausmachen.
U
Übernahmen
Derzeit werden an der Börse fast täglich Fusions- oder Übernahmepläne bekannt. Übernahmen, ob freundlich oder feindlich, stehen nach Aussage des Deutschen Aktieninstitutes (DAI) für einen funktionierenden Kapitalmarkt. Übernahmewillige Unternehmen streben nach exterem Unternehmenswachstum und sind bereit, hierfür zu investieren. Für Anleger der Unternehmen, die übernommen werden sollen, können sich Übernahmen lohnen.
Kommt es zu einem Wettbewerb mehrerer Bieter um ein Unternehmen, steigt der Preis, den dessen Aktionäre für ihre Anteile erzielen können. Die Erschlißung neuer Marktpotentiale kann auch Wertsteigerungen beim übernehmenden Unternehmen hervorrufen. Langfristig sind oftmals Synergieeffekte möglich, die zu Einsparungen und damit zu Kurssteigerungen führen. Jede Fusion ist jedoch gesondert zu beurteilen, denn der wirtschaftliche Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und ist keinesfalls garantiert. Einsparungen können durch erhöhten Abstimmungsbedarf beim Zusammentreffen verschiedener Unternehmenskulturen aufgezehrt werden, vor allem bei grenzüberschreitenden Fusionen!
 
Überstunden
wird bald ergänzt
 
Überschuss-Beteiligung
Überschüsse entstehen durch eine vorsichtige Tarifkalkulation, zu der die Lebensversicherer gesetzlich verpflichtet sind.
Die Überschussbeteiligung setzt sich , wie es in einer Fachinformation der Aachen Münchener heißt, in der Regel aus der laufenden Überschuss-beteiligung und dem Schlussüberschuss zusammen.
Gespeist wird die Überschussbeteiligung vornehmlich aus der an den Kapitalmärkten auf die Paranteile erzielte Rendite, soweit diese über die vertraglich garantierte Verzinsung hinausgeht, sowie aus Kosten. und Risikogewinn.
Diese ergeben sich durch eine sparsame Vertragsverwaltung bzw. durch weniger Leistungsfälle, als bei der Beitragsberechnung unterstellt wurden. Sparanteil ist der Betrag nach Abzug von Kosten und Anteil für die Absicherung des jeweils versicherten Risikos.
 
Unisex
Der Gesetzgeber verlangt bei privaten Riesterrenten jetzt sogeneannte Unisex-Tarife. Das bedeutet, wie es in einer Fachinformation der Volksfürsorge heißt, dass Frauen und Männer die gleichen Beträge zahlen und auch die gleiche Rente erhalten. Ältere Verträge berücksichtigen noch die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen. Weil Frauen statistisch gesehen länger leben und entsprechend länger Rente beziehen als Männer, erhalten Männer dort bei gleichem Betrag höhere monatliche Renten. Wer seinen Riestervertrag vor dem 01. Januar 2006 abgeschlossen hat, behält die alten Konditionen.
Die neuen Unisex-Tarife wurden eingeführt, weil die Riesterrente die im Zuge der Rentenreform neu entstandenen Versorgungslücken ausgleichen soll. Doch anders als private Versicherer rechnet die gesetzliche Rentenversicherung für beide Geschlechter gleich. Diesem Prinzip soll die private Riesterrente nun auch entsprechen. (ohm/ 07. 2007)
V
Value-Stil
Beim Value-Stil wird der Kauf von Substanzwerten und unterbewerteten Titeln bevorzugt. Wenn sich eine Börsenhausse abkühlt, sind die Kursrückgänge bei den oft überbewerteten Wachstumstiteln am größten.
Hingegen verlieren Aktien von Unternehmen mit einem relativ niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis weniger oder bleiben stabil. Hierbei handelt es sich überdurchschnittlich häufig um Titel, deren innerer Wert höher ist als ihr Marktpreis, also der Börsenkurs, heißt es in einer Fachinformation der DekaBank. Um solche fundamental unterbewerteten Aktien frühzeitig zu entdecken, prüfen Analysten und Fondsmanager die Gesellschaften beispielsweise auf ihren Beteiligungsbesitz hin oder warten auf eine nahende Wende in der Ergebnisentwicklung (Turnaround).
 
Value-Strategie
Value-Strategie hat am Aktienmarkt zum Ziel, durch den Erwerb günstig bewerteter Titel eine überdurchschnittliche Rendite zu erwirtschaften. Hinter der aus dem englischen Begriff "value" (Wert) abgeleiteten Anlagestartegie steht die Idee, dass an der Börse Unternehmen zu finden sind, deren wahre Werte noch nicht "entdeckt" wurden und die entsprechendes Nachholpotential aufweisen. Anhaltspunkte hierfür sind ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis, eine stabile Gewinnentwicklung und meist auch eine hohe Dividendenrendite.
Um solche Titel aufzuspüren, vergleicht der Value-Investor die fundmentalen Daten verschiedener Aktien und filtert diejenigen Werte herau, die er gegenwärtig - verglichen mit anderen Unternehmen - für unterbewertet hält. Ein Value-Investor handel atizyklisch. Er spekuliert darauf , dass die Märkte die Werthaltigkeit dieser Aktien noch nicht erkannt haben, in nächster Zeit aber zu einer realistischen Einschätzung gelangen werden. Wenn die Kurse steigen , ist der Value-Anleger bereits investiert und profitiert von Anfang an vom Wertzuwachs.
 
Verwaltung von Fondsvermögen
Unter dem Stichwort Fondsvermögensverwaltung bieten Kapitalanlagegesellschaften Anlegern eine auf ihre Wünsche abgestimmte Aufteilung ihres Vermögens auf Investmentfonds. Der Anleger überlässt der Fondsgesellschaft in diesem Fall sein gesamtes Depot zur Verwaltung, entscheidet sich also nicht selbst für einen oder mehrere Fonds. In der Regel gibt er dem Vermögensverwalter lediglich seine gewünschte Depotstruktur vor, also die Aufteilung seines Vermögens auf die verschiedenen Fondskategorien.
Der Vermögensverwalter ist dann frei, in welche Einzelfonds er das Vermögen investiert. Er muss dabei den Überblick behalten, eine gute Fondsauswahl treffen und das richtige Timing beweisen. Solcherlei Anlagekonzepte sind recht aufwendig konzipiert und individuell auf den Anleger zugeschnitten. Neben einem hohen Zeitaufwand erfordern sie umfangreiches Fachwissen. Oftmals arbeiten die Kapitalanlagegesellschaft zusätzlich noch mit weiteren Verwaltern zusammen, etwa an renomierten Finanzplätzen wie Luxemburg oder der Schweiz. Das Management eines Depots lassen sich die Fondsgesellschaftten mit einem Honorar abgelten. Zielgruppe ist ein vermögender Anlegerkreis, der die dafür erforderlichen hohen Mindestanlagebeträge aufbringen kann.
 
Versicherung im Einzelfall nötig?
wird bald ergänzt
Versicherungen Kündigungsfristen bei einzelnen Arten
W
Wall Street
Die Wall Street ist eine kleine Strasse im New Yorker Stadtteil Manhattan.
Wall Street ist außerdem die Kurzbezeichnung für das Finanzzentrum New Yorks und der USA.
Das berühmteste Gebäude an der Wall Street ist die "New York Stock Exchange" (NYSE), die größte Börse der Welt, auch "Big Board" genannt.
In der Wall Street befinden sich außer der NYSE zahlreiche Großbanken. Wall Street und Big Board haben weltweiten Einfluss auf die Börsentendenz.
 
Warnliste für Kapitalanleger
Viel Geld haben die Anleger in den letzten Monaten und Jahren wieder verloren . So gab es am grauen Kapitalmarkt eine neue Millionenpleite , nachdem sämtliche Firmen der Würzburger Eurogruppe beim Amtsgericht Würzburg Insolvenzantrag gestellt haben. Und die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat in ihren Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Pleitefirma Phoenix Kapitaldienst inzwischen Anklage erhoben. Doch wie viel Geld die Anleger wiedersehen, ist ungewiss.
Der graue Kapitalmarkt unterliegt keiner umfassenden staatlichen Kontrolle, beklagt die Stiftung Warentest (www.stiftung-warentest.de) . Für Anleger bedeute das, dass sie bei der Suche nach der richtigen Geldanlage nicht auf den Schutz des Staates vertrauen können. Auch reicht es bei weitem nicht aus, sich auf die Informationen von Beratern und Anbietern zu verlassen. Wer nicht auf windige Firmen und Angebote hereinfallen will, muss sich wohl oder übel selbst informieren.
Wem ein Angebot "spanisch vorkommt" , sollte deshalb in die Warnliste der Stiftung Warentest schauen. Dort sind alle in den letzten zwei Jahren negativ bewerteten Angebote und Anbieter mit dem Grund für die Kritik aufgeführt.
 
Wartezeitklauseln
Sogenannte Wartezeitklauseln in Versicherungsverträgen verstoßen nicht gegen gesetzliche Vorgaben und sind daher wirksam. Das berichtet die in Köln erscheinende "Monatszeitschrift für Deutsches Recht" (Ausgabe 8 / 2006) unter Berufung des auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf. Nach diesen Klauseln muss eine Versicherung nicht zahlen, wenn während der Wartezeit der Versicherungsfall eintritt. Das OLG sieht in diesen Klauseln keine unangemessene Benachteiligung der Versicherungskunden. Vielmehr dienen sie dem berechtigten Interesse der Versicherer, so genannten Zweckabschlüssen vorzubeugen (Az.:I-6 U 19/05).
Das Gericht wies mit einer Klage eines Versicherten gegen seine Rechtsschutzversicherung ab.
Der Kläger hatte sich unter anderem dagegen gewandt, dass die Versicherung für den Arbeitsrechtsschutz eine Wartezeit von sechs Monaten nach Vertragsabschluss vorsah. Er hielt dies für eine unangemessene Benachteiligung.
 
Wertentwicklung
Die Wertentwicklung ist bei einem Investmentfonds die pozentuale Veränderung zwischen der angelegten Summe am Anfang und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraums. Ausschüttungen werden rechnerisch als sofort wiederangelegt betrachtet, so dass ausgeschüttende und thesaurierrende Fonds vergleichbar sind.
Thesaurierende Fonds sind Investmentfonds, die ihre Erträge nicht an die Anleger ausschütten, sondern diese automatisch wieder neu in den Fonds investieren. Der Fondsverband BVI berechnet die Wertentwicklung von Investmentfonds jeweils zum Monatsende für mehrere Anlagezeiträume. Eingesetzt wird dazu eine international anerkannte Standardmethode. (ohm)
 
Wiederanlagerabatt
In den ersten Monaten des Jahres werden die Anleger oft mit dem Wiederanlagerabatt konfrontiert.
Unter Wiederanlagerabatt versteht man, wie es in einer Fachinformation von Banken heißt, eine Vergünstigung bei der Anlage von Ertragsausschüttungen. Entscheidet sich der Anteilseigner eines ausschüttenden Fonds innerhalb einer bestimmten Frist, die Ausschüttung
im gleichen Fonds wieder anzulegen, so kann er von der depotführenden Bank oder Sparkasse einen vollständigen oder teilweisen Rabatt
auf den normalerweise zu zahlenden Ausgabeaufschlag erhalten.
Werden die Anteile in einem Investmentdepot verwahrt, so erfolgt die Wiederanlage ausgeschütteter Erträge meist automatisch zum Rücknahmepreis.
 
Wohn-Riester Förderung
Die neue Wohn-Riester Förderung seit Ende 2007 ergibt neue Möglichkeiten nicht nur für Bauwillige.
Ausführlichen Bericht dazu finden Sie unter der Serviceseite 2 : Bauen und Wohnen -Klick hier
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Zinsabschlagsteuer
Die Zinsabschlagsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, die bei der Auszahlung bzw. Gutschrift von Zinserträgen im Inland fällig wird, heißt es in einer Fachinformation von Banken. Der Zinsabschlagsteuer (ZASt) unterliegen unter anderem Zinsen aus Sparguthaben, Festgeldern und festverzinslichen Wertpapieren - unabhängig davon, ob es sich um Depot- oder Tafelgeschäfte handelt.
Nicht der Zinsabschlagsteuer unterliegen Zinsen auf Sichteinlagen (Kontokorrent- bzw. Girokontoguthaben), wenn die Verzinsung nicht mehr als ein Prozent p.a. beträgt. Der Steuersatz (Zinsabschlag) beträgt im Depotfall 30 Prozent und bei Tafelgeschäften 35 Prozent.
Zinserhöhung mit Folgen
wird bald ergänzt   
Zinseszins
(Zinseszinseffekt)
Wer in kurzer Zeit hohe Renditen haben wollte, hatte in der Finanzkrise mit Zertifikaten viel Geld verloren.
Jedoch durch den "Zinseszinseffekt" kann man auch auf solide Art und Weise sein Geld für sich arbeiten lassen und dennoch beachtliche Renditen erzielen. Dieser "Zinseszinseffekt" ist teilweise in Vergessenheit geraten.
Wer sich einen gewissen Betrag leisten kann, sollte z.B. als "Zweitanlage" auch bei einer seiner Anlageformen auch an diese Form denken.
Der Zinseszinseffekt funktioniert schon bei kleinen ratirlichen Beträgen, auch bei Einmalanlagen, auch bei größeren Beträgen, sowie bei gekoppelten Anlagen, bei dem dieser Effekt gleichsam zum tragen kommt.
Wer natürlich die Laufzeit unterbricht oder den Betrag reduziert, hat natürlich am Ende ganz andere Zahlen zu erwarten!!!
Wenn z.B. nach dem Krieg 1948 ein Lottogewinner 1.000.000 Million gewonnen hätte und dieser Betrag wäre bis 2008 (60 Jahre) mit 5% verzinst angelegt worden, so ergäbe sich der Betrag, den Sie am Schluss unseres Beitages als Beispiel erlesen können.
Entscheidend bei einer Anlage dieser Art ist natürlich der Zeitfaktor, denn Zinseszinsen sind Zinserträge, die einer Geldanlage gutgeschrieben und für die Folgejahre immer wieder zu dem gewachsenen Stammkapital wieder mitverzinst werden.
Der Effekt errechnet sich aus mehreren Faktoren:
Der Anlagelängegrundsumme, dem regelmäßigen Sparziel, der vertraglichen Zinshöhe, dem zur Verfügung stehenden Kapital - entweder in Raten, auch als Einmalanlage oder auch in Kombination.
Schon bei Minimalbeträgen sorgt dieser Effekt dafür, dass sich die Anlagesumme von Jahr zu Jahr deutlich vergrößert. Je früher man anfängt, desto länger ist die Ansparphase (Laufzeit) und desto höher der "mitgewachsene erwirtschaftete" Zinssatz.
Die anfängliche Entwicklung gleicht einem nur langsam ansteigenden Diagramm, jedoch bei zunehmender Dauer steigt dieses Diagramm immer schneller nach oben, da man die dazugewonnenen Zinsen, dem Stammkapital oder den Einzahlungen immer neu dazu addiert bekommt.
Natürlich würden auch gleichbleibende Zinsen diesen Kapitalstock um ein vielfaches mit nach oben mitnehmen (siehe Beispiel am Schluss).
Wichtig ist natürlich auch der Grundzins auf diese Anlagen, denn nur eine beispielsweise einprozentig höhere Anlage, ergibt nach einer längeren Anlagezeit sofort erheblich mehr Rendite. Machen Sie selbst dazu mit einer gleichbleibenden Musteranlage (oder Festbetrag) einige Beispiele mit unterschiedlichen Zinsen. Die Zinsen sollten natürlich immer etwas über dem durchschnittlichen Inflationsindex liegen,
damit sich die Anlage auch auf die lange Anlagezeit nicht in der Kaufkraft verschlechtert.
Hier nun einige Beispiele mit dem Grundeinzahlungsbetrag von 10 Euro:
Beginnt beispielsweise ein 20-jähriger Berufsanfänger jeden Monat 10 Euro zu sparen, dann hat er mit 65 Jahren 5400 Euro angespart und bekommt bei einer angenommenen Jahresverzinsung von 4,5 Prozent 17.068 Euro ausbezahlt.
(Einzahlungsbetrag 5400 Euro- Rest 11668 Zinsen).
Wer mit erst mit 30 beginnt, hat zum 65. Lebensjahr nur 10.018 Euro zu bekommen.
(Einzahlungsbetrag 4200 Euro - Rest 7468 Zinsen).
Der Zinseszinseffekt beträgt also rund 40 Prozent weniger !!!
Nun noch zu unserem obigen "Lottobeispiel":
1948 gewinnt jemand die Summe 1.000.000 (mit einer Anlage von 5% auf 60 Jahre Laufzeit - Währung spielt bei diesem Beispiel keine Rolle)
1958 (10 J.) mit Zinseszins Sum. 1.551.328
1968 (20 J.) mit Zinseszins Sum. 2.526.950
1978 (30 J.) mit Zinseszins Sum. 4.116.135
1988 (40 J.) mit Zinseszins Sum. 6.704.751
1998 (50 J.) mit Zinseszins Sum. 10.921.333

2008 (60 J.) mit Zinseszins Sum. 17.789.700 (Also in den letzten 10 Jahren soviel Zugewinn, wie in ca. 43 Jahren Ansparung).
Machen Sie die "Probe" mit einem Prozent (6 %) mehr, Sie werden erstaunt sein!

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